
Zum 26. Mal präsentieren Grafiker, Fotografen, Galerien und Antiquariate ihre Werke. An Ständen zeigen die Aussteller unter anderem Kunstwerke in seriellen Techniken, wie Holzschnitte, Radierungen, Kupferstiche, Lithografien, Linolschnitte und Siebdrucke.
In der Stadthalle Vennehof wurde am Freitag die 26. Deutsch-Niederländische Grafikbörse eröffnet. Nach der Einführung durch Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker hat Dr. Marion Bornscheuer zu einem Kurztrip durch die Geschichte der Druckgrafik eingeladen.
Eine Jury hat jetzt die Ausstellerinnen und Aussteller ausgewählt, die Anfang März an der Deutsch-Niederländischen Grafikbörse in der Stadthalle Vennehof in Borken teilnehmen werden. 96 Künstler, Galerien, Antiquariate und Verlage hatten sich um die Teilnahme beworben.
Anfang März verwandelt sich die Stadthalle Vennehof in Borken wieder in einen Treffpunkt für Grafikfreunde. Von Freitag, 1. März, bis Sonntag, 3. März 2013, laden Kreis und Stadt Borken zur 26. «Deutsch-Niederländischen Grafikbörse» ein.
Der Name «Grafikbörse» hat sich spätestens seit dem letzten Wochenende in den Künstlerkreisen herumgesprochen. Der Appetit auf Kunst ist drei Jahre nach der Finanzkrise wieder groß. An allen Tagen riss der Besucherstrom nicht ab, die Verkaufszahlen stimnten und die gute Laune der Veranstalter und Aussteller war in jedem Gesicht abzulesen.
Der erste Deutsch-Niederländischer Grafikpreis ist am Freitag 2. März 2012 bei einer kleinen Festveranstaltung in der Borkener Stadthalle Vennehof an den niederländischen Künstler Rinke Nijburg verliehen worden. Die Laudatio hielt Dr. Susanne Schulte, Geschäftsführerin der GWK-Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit e.V. in Münster.
Rinke Nijburg aus Arnheim hat den erstmals ausgelobten Deutsch-Niederländischen Grafikpreis gewonnen. Er erhielt die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung am Freitagabend bei der Eröffnung der Deutsch-Niederländischen Grafikbörse in der Stadthalle Vennehof in Borken.