Paris. Der gestern festgenommene ehemalige Chef des Brustimplantate-Herstellers PIP, Mas, ist wieder frei. Wie ein französischer Radiosender berichtet, wurde der Unternehmer gegen eine Kaution von 100.000 Euro auf freien Fuß gesetzt.
Die Staatsanwaltschaft ermittele gegen ihn wegen fahrlässiger Körperverletzung. Mas inzwischen insolvente Firma soll weltweit minderwertige Silikonkissen vertrieben haben. Hunderttausende Frauen sind betroffen. Die deutschen Behörden warnen unterdessen vor weiteren möglicherweise gesundheitsgefährdenden Brustimplantaten. Es geht um Implantate, die 2003/2004 unter dem Namen «TiBREEZE» verkauft wurden. Allen betroffenen Frauen wird empfohlen, sich mit ihrem Arzt in Verbindung zu setzen.
Ans