Soest. Die Flüchtlinge auch in Südwestfalen müssen rund hundert Euro pro Kopf und Monat mehr bekommen als bisher. So hat es das Bundesverfassungsgericht entschieden. Doch Soest, Siegen und andere Kommunen haben im August noch nicht mehr gezahlt. Sie warten noch auf Anordnungen vom Land und wollen das Geld nachzahlen.
Heinz Drucks von der Diakonie in Soest kritisiert das scharf. Die Flüchtlinge hätten keinerlei Erspartes, um diesen Monat zu überbrücken. Laut Gerichtsurteil mussten sie bislang unterhalb der Armutsgrenze leben - das sei unzumutbar. Andere Kommunen hätten ja auch direkt gezahlt - darunter auch Lüdenscheid.
Ans