Essen. Deutschlands größter Stahlproduzent ThssenKrupp gibt seine traditionsreiche Edelstahlsparte Inoxum ab - und zwar an seinen Konkurrenten aus Finnland, Outokumpu.
Es soll ein neues gemeinsames Unternehmen entstehen, an dem ThyssenKrupp mit knapp 30 Prozent beteiligt sein soll.
Die Vereinbarung der Unternehmen mit den Arbeitnehmern schließt betriebsbedingte Kündigungen bei der Edestahlfirma für vier Jahre aus. Allerdings sollen Teile des Stahlwerks Krefeld schrittweise bis 2013 dicht gemacht werden. Das Stahlwerk am Standort Bochum soll bis Ende 2016 weiter betrieben werden. Inoxum beschäftigt rund 11.000 Mitarbeiter, davon etwa die Hälfte in Deutschland.
Die Arbeitnehmer haben am Montag in Essen befürchten, dass nach einem Verkauf die Werke in Bochum und Krefeld mit etwa 1.000 Beschäftigten dicht machen müssen.
Mec