Bielefeld. Die Atom-Katastrophe in Fukushima, das Massaker auf der norwegischen Insel Utöya oder das Erdbeben in der Türkei. Mit diesen Katastrophen haben sich Bielefelder Wissenschaftler beschäftigt. Zum Beispiel haben sie erforscht, wie Hilfskräfte ihre Arbeit in Katastrophengebieten besser koordinieren können. Was können wir aus Katastrophen lernen?
Antworten geben Forscher aus der ganzen Welt bei einer Tagung an der Uni Bielefeld. So sind Twitter oder Facebook nützlich, um Informationen über Gefahren und Überlebende weiterzugeben. Das hat sich zum Beispiel in Fukushima gezeigt, wo das Handynetz ausfiel, das Internet aber noch funktionierte. Rettungsaktionen können mit der Technik besser koordiniert werden und Behörden die Presse informieren. Aber: Ihnen muss klar sein, dass soziale Medien Informationen auch verfälschen können. Das führte nach Fukushima zu grundloser Angst vor Strahlung in Europa.
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