Dortmund. Die Stadt Dortmund verstärkt den Kampf gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Intoleranz. Geplant sei unter anderem die Gründung eines runden Tisches zum Thema Rechtsextremismus, an dem alle gesellschaftlichen Kräfte Platz nehmen sollten, sagte Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) am Mittwoch.
Die bereits angestoßenen Projekte und Angebote - insbesondere im Stadtteil Dorstfeld, in dem viele Rechtsextremen leben - will die Stadt weiter forcieren. "Unser Ziel ist, Dortmund gegen die Feinde der Vielfalt zu verteidigen", sagte Sierau.
Dortmund gilt in NRW als eine der Neonazi-Hochburgen. Die Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) erschoss dort im April 2006 einen türkischstämmigen Kioskbesitzer.
DAP