Sean Connery wird vorgeworfen, mit allen Mitteln zu versuchen, eine Arztfamilie aus dem gemeinsam bewohnten Haus zu mobben.
Angestrengt wurde das Gerichtsverfahren von Dr. Burton Sultan. Er und seine Familie bewohnen die ersten vier Stockwerke eines sechsstöckigen Wohnhauses aus dem Jahr 1869. In den oberen beiden Etagen leben Connery und seine Frau.
Der Ärger war los gegangen, als das Paar im September 2001 begonnen hatte, seine Wohnung zu renovieren. Seitdem seien die Zustände unerträglich geworden. Permanenter Lärm, faulige Gerüche, Wasserschäden und eine Rattenseuche beeinträchtigen angeblich das Leben der Sultans.
Zudem würde der Star aus "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen andauernd laute Musik hören und durch die Gegend stampfen, so die Kläger. Eine der Nachbarstöchter wollte sich im April 2002 bei Connery darüber beschweren und schildert ihr Erlebnis an der Wohnungstür des Mimen in der Anklageschrift: "Connery's Erscheinung und Verhalten waren das eines ungehobelten, vulgären, dicken alten Mannes." Den Angaben zufolge soll er die Frau unflätig beschimpft haben und ihr die Tür vor der Nase zugeschlagen haben.
Die Gerichtspapiere enthalten außerdem einen Brief, den Connerys Anwalt seinem Mandanten geschickt haben soll. Dort heißt es: "Ich denke, wenn wir Ihrem Nachbarn selbst ein paar Gerichtsverfahren an den Hals hängen, wird ihn das entweder bändigen oder aus dem Haus treiben." Ein Sprecher des Schauspielers hält den Vorwürfen entgegen, dass das Paar extrem selten in seinem New Yorker Domizil weile, dergleichen also gar nicht möglich sei.
Tho