Hunter S. Thompson galt als Kultschreiber der Hippie- Bewegung.
Es wird berichtet, dass er sich in der Nacht zum Sonntag in den Kopf geschossen habe. Thompson wurde mit einer besonderen Form des fiktiven Journalismus bekannt, dem so genannten "Gonzo-Journalismus". Er und seine Anhänger gingen davon aus, dass die echte Wahrheit im Bereich zwischen Fakten und Fiktion zu finden sei.
In seinen Reportagen und Büchern wie "Hell's Angels" (1966), "Fear and Loathing in Las Vegas" (Angst und Schrecken in Las Vegas, 1972) verband der "King of Gonzo" grundlegende Kritik an der amerikanischen Gesellschaft mit drastischen Schilderungen seiner eigenen Drogentrips und Grenzerfahrungen. Der Autor, der stets mit Sonnenbrille und Zigarette auftrat, wurde damit in den 60er und 70er Jahren zu einem der Helden der amerikanischen "no Mainstream- Gegenkultur". Der US-Regisseur Terry Gilliam hat Thompsons literarischen Trip "Fear and Loathing in Las Vegas" 1998 mit den Stars Johnny Depp und Benicio Del Toro verfilmt.
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