Programm 01.01.2005 ab 0:00 Uhr
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0:00 - 1:00 Uhr «Bon Jovi: One last wild night
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Regie: Dave Diomedi und Anthony M. Bongiovi
Konzertaufzeichnung aus dem Giant's Stadium, New Jersey,
Juli 2001
Jon Francis Bongiovi wurde 1962 in Perth Amboy, New Jersey, als Nachfahre sizilianischer Einwanderer geboren. 1978 gründete er seine erste Band. Sein Song "Runaway" wurde im Radio gespielt und fiel der Plattenfirma Mercury auf, die Jon unter Vertrag nahm. Bald suchte sich Jon eine neue Band und änderte die Schreibweise seines Namens in "Bon Jovi". 1984 erschien das gleichnamige Debütalbum. Den weltweiten Durchbruch schafften "Bon Jovi" mit dem Album "Slippery When Wet" (1986), das den "American Music Award" gewann. 1990 veröffentlichte Jon sein erfolgreiches Soloalbum "Blaze Of Glory", 1992 erschien wieder ein Bandalbum: "Keep the Faith". In den nächsten Jahren widmete sich Jon verstärkt seiner Solokarriere. Im Mai 2000 erschien das neue Bandalbum "Crush", das Platz neun in den US-Billboard-Charts erreichte. 2002 kam das mittlerweile achte Studioalbum "Bounce" auf den Markt, das mit Platin ausgezeichnet wurde.
Am 27. Juli 2001 spielten "Bon Jovi" im Rahmen ihrer Welttour im Giant´s Stadium in New Jersey ihre großen Hits wie "Wanted Dead or Alive", "Bed of Roses", "Keep the Faith" und "It's My Life".
1:00 - 2:00 Uhr «Sheryl Crow: C'mon America»
Regie: Martyn Atkins
Konzertaufzeichnung im Fraze Pavilion in Kettering, Ohio, USA,
Juli 2003
1962 in Kennett, Missouri, geboren, wuchs Sheryl Crow in der Atmosphäre eines "gemäßigten Hippie-Haushalts" auf. Musik gehörte zum Alltag der Familie: Der Vater spielte Jazztrompete, und auch die Geschwister musizierten. Sheryl lernte Klavierspielen und komponierte bereits mit 17 Jahren eigene Songs. 1986 beschloss sie, der Enge ihrer Heimat zu entfliehen. Sie bewarb sich als Backgroundsängerin für Michael Jacksons "Bad"-Tournee und wurde engagiert. Nach der Tournee arbeitete Sheryl Crow verstärkt an ihren eigenen Songs. Im Oktober 1993 erschien ihr Debütalbum "Tuesday Night Music Club", das bald weltweit in die Hitlisten kam. Nach drei "Grammys" und ausgedehnten Tourneen erschien 1996 ihr zweites Album, für das sie zwei "Grammys" gewann. Sie ging mit den "Rolling Stones" auf Tournee und schrieb den Titelsong zum James-Bond-Streifen "Tomorrow Never Dies". 1998 entstand das melancholische Album "The Globe Sessions". Der Musikkanal VH1 wählte Sheryl Crow im Mai 2002 zum "Artist of the Month" und würdigte die Bedeutung der Künstlerin, die bis dahin weltweit über 13 Millionen Tonträger verkauft hatte.
3sat präsentiert die energiegeladene Sängerin in einem Konzert mit allen Sheryl-Crow-Hits.
2:00 - 3:00 Uhr «Tom Petty: Live at the Fillmore»
Regie: Martyn Atkins
Konzertaufzeichnung im Fillmore, San Francisco, 1999
1952 in Gainsville, Florida, geboren, begeisterte Tom Petty mit seinen Heartbreakers und seinem ersten Album aus dem Jahr 1977 Fans und Kritiker. Auch das zweite Album "You´re Gonna Get it" war erfolgreich, doch erst mit "Damn the Torpedos" (1979) katapultierte sich Tom Petty an die Spitze der Hitlisten. 1985 überraschte er mit dem Album "Southern Accents", einer Mischung aus unkompliziertem Rock 'n' Roll und Pop. Zusammen mit Bob Dylan folgten ausgedehnte Tourneen. Mit dem Album "Into the Great Wide Open" landete Tom Petty 1990 wieder einen großen Erfolg. Entspannte Rockmusik über filigranen Folkwurzeln lieferte Petty 1994 mit "Wildflowers". Für sein Lebenswerk wurde er mit dem MTV-Award ausgezeichnet, und 1996 erhielt er für die Single "You Don´t Know How it Feels" einen "Grammy". Im Oktober 2002 erschien die CD "The Last DJ" im typischen Tom-Petty-Sound.
Tom Petty und die Heartbreakers begeisterten 1999 im berühmten Fillmore Club in San Francisco ihre Fans mit Hits wie "Don't Come Around Here No More", "Into the Great Wide Open", "Mary Jane's Last Dance" und einem Gastauftritt des legendären Bluesgitarristen Bo Diddley.
3:00 - 4:00 Uhr «Lynyrd Skynyrd: The Vicious Cycle Tour»
Regie: Jon Small
Konzertaufzeichnung aus Nashville Tennessee, 2003
Lynyrd Skynyrd gehören zu den bekanntesten Vertretern des Southern-Rock. Aus einer Schülerband entstanden, feierte die Band 1968 mit der Single "Need All My Friends" einen ersten kleinen Erfolg. Ronnie Van Zants rauer Gesang und die Mischung aus Southern-Rock und Country kam wurden zum Markenzeichen der Band. Die Single "Sweet Home Alabama" (1974) wurde zur Südstaaten-Hymne. Nach ausgedehnten Tourneen und weiteren Veröffentlichungen stürzte im Oktober 1977 ein Flugzeug mit allen Bandmitgliedern ab. Sänger Ronnie Van Zant, Gitarrist Steve Gaines und der Bandmanager Dean Kilpatrick starben sofort. Die übrigen Mitglieder erlitten schwere Verletzungen. Zehn Jahre später starteten die überlebenden Musiker eine Reunion-Tour, bei der Ronnies Bruder Johnny Van Zant den Gesang übernahm. Im Juni 1991 erschien "Lynyrd Skynyrd 1991", das erste Studioalbum seit 1977. Die Rückkehr der Band wurde von Fans und Kritikern gefeiert. 2003 erschien das Album "Vicious Cycle", und Lynyrd Skynyrd tourte mit Deep Purple erfolgreich durch Europa.
3sat präsentiert die Südstaaten-Rocker in einem Konzert aus dem Jahr 2003 in Nashville.
4:00 - 4:45 Uhr «Mary J. Blige: Live at the House of Blues»
Mit Mary J. Blige, Sting, Elton John, u.a.
Regie: J. Kevin Swain
Konzertaufzeichnung aus dem House of Blues in Los Angeles, 2004
Mary J. Blige gehört zu den wenigen großen Soul-Divas unserer Zeit. 1971 in der Bronx geboren, verließ sie schon früh die Schule und fand Zuflucht und Halt in der Musik. Anfang der 1990er Jahre wurde sie von Puff Daddy unter Vertrag genommen und arbeitete fortan mit den Besten der Hip-Hop-Szene zusammen, darunter mit den Rappern Method Man, mit Ghostface Killah, Keith Murray, Nas und Jadakiss. 1992 wurde ihr Debüt "411" mit der Single "You Remind Me" in den USA zum Hit, zwei Jahre später gelang Mary mit "My Life" weltweit der Durchbruch. Nachdem Puff Daddy ins Gefängnis kam, nahm Mary ihre Karriere in die eigenen Hände. Sie veröffentlichte das Album "Share My World" mit Eric Clapton, Elton John, Nas, Babyface, Lauryn Hill, DMX und Aretha Franklin. Die Platte wurde für einen Grammy nominiert und gewann mehrere Platin-Auszeichnungen. 2003 gab Mary J. Blige, die gerade ihre Alkoholabhängigkeit überwunden und ihre große Liebe gefunden hatte, mit ihrem neuen Album "Love & Life" tiefe Einblicke in ihr Leben: Es handelt von Schmerz, Selbsthass, Trauer und Liebe.
3sat präsentiert ein Konzert der Soul-Diva im legendären House of Blues in Los Angeles.
5:45 - 6:40 Uhr «Coldplay: A rush of blood to the head »
Regie: Russell Thomas
Konzertaufzeichnung im Hordern Pavilion, Sydney, Juli 2003
Chris Martin, Guy Berryman, Jonny Buckland und Will Champion lernten sich 1996 am College in London kennen und gründeten die Gruppe Coldplay. Zwei Jahre später finanzierten sie selbst ihre erste Einspielung "Safety". 1999 entdeckte EMI das Talent der Band und nahm sie unter Vertrag. Bald erschien das Debut-Album "Parachutes". Die erste Singleauskopplung "Yellow" kletterte bis auf Platz vier der englischen Charts. Nun war der Erfolg der Band auch in den USA nicht mehr aufzuhalten. Das Nachfolgealbum "A Rush of Blood to the Head" machte aus Coldplay Superstars.
Am 21. und 22. Juli 2003 präsentierten sich Coldplay in Sydney in einem beeindruckenden Konzert mit Hits wie "Yellow", "Trouble", "Clocks" und "The Scientist".
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