vielen anderen. Wer am Abend feiern sollte, hat hoffentlich den Videorecorder programmiert. Es sind viele Highlights dabei .
Hier die Programmübersicht ...
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7:00 - 8:00 Uhr «Chicago»
Konzertaufzeichnung aus den Grainger Studios in Chicago,
Juni 2003
1966 gründen die Musikstudenten Walter Parazaider, Lee Loughnane, James Pankow, Danny Seraphine und Terry Kath die Band "Big Thing". Etwas später kamen Robert Lamm und Peter Cetera hinzu. 1969 erschien ihre Platte "Chicago Transit Authority" unter dem neuen Bandnamen "Chicago". Nach einer erfolgreichen Europatournee kam im März 1970 die zweite LP "Chicago II" heraus, mit der der Gruppe der Durchbruch gelang. Der Selbstmord des Sängers und Gitarristen Terry Kath im Januar 1978 beendete die Erfolgsgeschichte von "Chicago" für einige Jahre. Erst mit dem neuen Keyboarder Bill Champlin kam der Erfolg zurück. Inzwischen gehört die Band mit 50 Hits, 18 Goldenen Schallplatten und einem Grammy zu Amerikas erfolgreichsten Bands und hat längst Kultstatus.
Im Juni 2003 war Chicago Gast der legendären Konzertreihe "Soundstage" des amerikanischen Fernsehens
8:00 - 8:45 Uhr «Michael McDonald»
Mit Michael McDonald, den Doobie Brothers und Ashford & Simpson
Regie: Joe Thomas
Konzertaufzeichnung aus den Grainger Studios in Chicago, 2003
Geboren und aufgewachsen in St. Louis, Missouri, ist Michael McDonald einer der besten weißen Soulsänger der internationalen Musikszene. Seine unverwechselbare Stimme ist McDonalds Markenzeichen, und seine Musik zwischen Soul, Rock und Pop begeistert die Fans. 1982 veröffentlichte der Sänger das erfolgreiche Solodebüt "If That´s What it Takes", 1986 erreichte sein Duett "On My Own" mit Patti LaBelle die Nummer eins der Charts. Nebenbei sang er bei Donna Summer, Toto, Christopher Cross und anderen. 2002 nahm er für das legendäre Label Motown ein erfolgreiches Album mit den größten Hits der Motown-Künstler auf.
3sat präsentiert ein Konzert aus den Grainger Studios in Chicago, bei dem Michael McDonald 2003 mit seinen größten Hits und Gästen wie den Doobie Brothers und Ashford & Simpson auftrat.
8:45 - 10:00 Uhr «Concert for George »
Mit Eric Clapton, Paul McCartney, Ringo Starr, Joe Brown,
Anoushka Shankar, Tom Petty, Jeff Lynne, Bill Preston,
Dhani Harrison, Sir George Martin u.a.
Regie: David Leland
Konzertaufzeichnung aus der Royal Albert Hall in London, 2002
1943 in Liverpool geboren, wurde George Harrison mit 15 Jahren Gitarrist bei den Quarrymen, aus denen wenig später die Beatles wurden. Sein melodiöses Gitarrenspiel und die Verwendung der indischen Sitar wurden ein wichtiger Teil des legendären Beatles-Sounds. Nach der Trennung der Beatles organisierte George Harrison 1971 das legendäre "Konzert für Bangladesh" im New Yorker Madison Square Garden. Die Alben, die er in den folgenden Jahren aufnahm, hatten wenig Erfolg. Nach dem Überraschungshit "Cloud Nine" (1987) gewann Harrison neues musikalisches Selbstvertrauen und spielte bei den "Travelling Wilburys" zusammen mit Jeff Lynne, Bob Dylan, Tom Petty und Roy Orbison. Im November 2001 erlag er seinem Krebsleiden.
Am 29. November 2002 versammelten sich viele Weggefährten George Harrisons in der Londoner Royal Albert Hall, um einem der größten Popmusiker des 20. Jahrhunderts ein musikalisches Denkmal zu setzen.
10:00 - 11:00 Uhr «Willie Nelson & Friends: Outlaws and Angels »
Mit Willie Nelson, Bob Dylan, Keith Richards, Kid Rock,
Jim Keltner, Nils Lofgren, Carole King u.a.
Regie: Jeb Brien
Konzertaufzeichnung aus dem Wiltern Theatre, Los Angeles 2004
Willie Nelson, 1933 in Abbott, USA, geboren, schrieb bereits mit sieben Jahren Songs. 1957 brachte er mit "No Place for Me" seine erste Single heraus. Er zog nach Nashville und landete dort 1962 seinen ersten Nummer-Eins-Hit. 1970 kehrte er nach Texas zurück und veröffentlicht weitere Alben. 1975 eroberte er schließlich mit "Red Headed Stranger" die Charts. Kurz darauf wurde die Sammlung "Wanted: The Outlaws" zum bis dahin erfolgreichsten Country-Album überhaupt. Doch obwohl Nelson als Countrymusiker bekannt wurde, hat er auch immer wieder die Grenzen zu anderen musikalischen Genres mühelos überschritten. Er spielte mit Stars wie Bob Dylan, Neil Young und Julio Iglesias zusammen, und auch Jazz, Blues, Folk und Reggae gehören zu seinem Repertoire.
3sat präsentiert den sechsfachen "Grammy"-Gewinner und das Mitglied der Countrymusic Hall of Fame in einem Konzert vom Mai 2004 im Wiltern Theatre in Los Angeles mit vielen seiner musikalischen Freunde und seinen großen Hits.
11:00 - 12:00 Uhr «Cat Stevens: Majikat»
Regie: Nick Morris
Konzertaufzeichnung aus dem William & Mary College, Williamsburg,
Virginia, USA, 1976
Cat Stevens wurde 1948 in London geboren. Schon früh schrieb und veröffentlichte er eigene Songs. Nach anstrengenden Tourneen wurde Cat Stevens 1968 mit dem Verdacht auf Tuberkulose in ein Krankenhaus eingeliefert - das vorläufige Ende seiner Karriere. Die zweite Karriere begann Cat Stevens Anfang der 1970er Jahre. Mit Hits wie "Morning Has Broken", "Father and Son" und "Wild World" wurde er ein internationaler Star. 1978 vollzog Cat Stevens einen radikalen Schnitt: Als Yusuf Islam konvertierte er zum Islam und gab bekannt, dass die Popmusik Inhalte vermittle, "die nicht mit den Grundsätzen seiner neuen Religion zu vereinbaren seien". Erst nach dem 11. September 2001 betrat Yusuf Islam wieder eine Bühne - über 25 Jahre nach seinem letzten öffentlichen Auftritt. Mit einer A-cappella-Version von "Peace Train" rief er zu Verständnis und Akzeptanz zwischen den Religionen auf.
3sat zeigt eine Konzertaufzeichnung von Cat Stevens aus dem Jahr 1976.
12:00 - 12:45 Uhr «Johnny Cash and Friends: A concert behind prison walls
»
Mit Johnny Cash, Linda Ronstadt, Roy Clark und Foster Brooks
Regie: Dick Carson
Konzertaufzeichnung aus dem Tennessee State Prison, Nashville,
USA, 1976
1932 in Kingsland, Arkansas, geboren, erhielt Johnny Cash Ende 1954 seinen ersten Plattenvertrag. 1956 erreichte "I Walk the Line" die Top 20 der US-Pop-Charts. Auch mit seinem Album "Man in Black" gelang Johnny Cash 1971 ein legendäres Werk. 1980 wurde er als jüngster Künstler in die "Country Music Hall Of Fame" aufgenommen. Nach weniger erfolgreichen Jahren gelang dem Musiker 1994 ein grandioses Comeback: Mit dem Erstling seiner "American Recordings"-Reihe erhielt er als 62-Jähriger in Zusammenarbeit mit dem jungen Produzenten Rick Rubin einen "Grammy" für das beste Folkalbum des Jahres. Am 12. September 2003 starb Johnny Cash in Nashville/Tennessee. Johnny Cash, einer der einflussreichsten Musiker der letzten 50 Jahre, gewann mit seiner tiefen unverkennbaren Stimme zehn "Grammy Awards".
3sat präsentiert ein Konzert, mit dem Johnny Cash 1976 Fernsehgeschichte schrieb: Zusammen mit Linda Ronstadt, Roy Clark und dem Komiker Foster Brooks trat er im Gefängnis in Nashville auf.
12:45 - 13:45 Uhr «Shania Twain: Up!»
Regie: Beth McCarthy
Konzertaufzeichnung aus Chicago, USA, 2003
Shania Twain, 1965 in Windsor, Ontario geboren, gründete schon früh eine eigene Band und trat nach dem Schulabschluss als Sängerin auf. Ein Talentsucher aus Nashville lud sie zu Probeaufnahmen ein, und Shania bekam einen Plattenvertrag. Nachdem 1993 ihr erstes Album erschien, wurde der Produzent Robert Mutt Lange auf Shania aufmerksam. Für die Arbeit an "The Woman in Me" nahmen sich die beiden, die bald heirateten, sehr viel Zeit. Als das Album 1995 erschien, verkaufte es sich über zwölf Millionen Mal. Im November 2002 erschien mit "Up!" das lang ersehnte Nachfolgealbum von "Come on Over" (1998), dem erfolgreichsten Soloalbum einer Frau aller Zeiten. Komponiert in Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann und dem Produzenten Robert John "Mutt" Lange, übertraf "Up!" alle Erwartungen und erreichte Doppelplatin. Im März 2004 gewann Shania Twain den "Echo" als "Beste Künstlerin international". Bis heute gewann Shania unter anderem neunmal Platin, einen "Grammy" und einen "American Music Award".
Bei dem Openairkonzert in Chicago präsentierte Shania Twain ihre großen
13:45 - 14:45 Uhr «Avril Lavigne: "Try to shut me up"-Tour
»
Regie: Hamish Hamilton
Konzertaufzeichnung aus der HSBC Arena, Buffalo, New York,
USA, 2003
Avril Lavigne kam 1984 in Napanee im kanadischen Bundesstaat Ontario zur Welt. Sie sang im Gospelchor der Kirche und trat bei lokalen Musikveranstaltungen auf. Ein Musikmanager wurde auf sie aufmerksam und drehte ein Promotionvideo mit ihr, das der New Yorker Songschreiber und Produzent Peter Rizzo sah. Avril Lavigne wird zum Vorsingen eingeladen, und der Chef von Arista Records bot der damals 16-Jährigen einen Plattenvertrag an. Avril unterschrieb, zog nach Manhattan und begann mit der Arbeit an ihrem ersten Album: "Let Go" (2002) schaffte es in den USA, England und in Deutschland nach ganz oben in die Charts. Anfang 2003 ging Avril Lavigne auf Welttournee. Die Erfolgsgeschichte der 20-jährigen Kanadierin ist beeindruckend: Sie blickt bereits auf über elf Millionen verkaufte Platten, Doppel-Platin in Europa, Platin in Deutschland, fünf "Grammy"-Nominierungen und den Gewinn von fünf "Canadian Radio Music Awards" zurück.
Das Abschlusskonzert ihrer ausverkauften "Try to shut me up"-Tour im Juni 2003 gab Avril Lavigne in Buffalo.
14:45 - 15:45 Uhr «Beyoncé: Live at Wembley »
Regie: Julia Knowles
Konzertaufzeichnung aus dem Wembley Stadium, London, 2003
1981 in Houston, Texas, geboren, stand Beyoncé Giselle Knowles schon mit sieben Jahren auf der Bühne. Sie nahm Tanz- und Gesangsstunden, sang im örtlichen Kirchenchor und in der Girlgroup "Destiny's Child". Nach zahlreichen Auszeichnungen und millionenfach verkauften Platten wurde die Band mehrfach umbesetzt, aber Beyoncé blieb der Star im Team. Ab 2001 begann Beyoncé ihre Solokarriere. Sie gewann als erste afroamerikanische Frau und als zweite Frau überhaupt den "ASCAP Award" in der Kategorie "Bester Songwriter". Für den MTV-Film "Carmen: A Hip Hopera" (2002), in dem sie auch selbst mitspielte, produzierte sie den Titelsong "Work it out". 2003 sang sie zusammen mit Jay-Z. Als "Bonnie & Clyde '03" stürmten die beiden die internationalen Charts. Im Sommer 2003 brachte Beyoncé auch ihr Soloalbum "Dangerously in Love" auf den Markt.
Im November 2003 präsentierte sich die texanische Soul-Diva Beyoncé Knowles ihren Fans im Londoner Wembley Stadium.
15:45 - 16:45 Uhr «Usher: Evolution 8701»
Regie: Hamish Hamilton
Konzertaufzeichnung im Waterhouse Center, Orlando, Florida, 2002
Usher wuchs in der Nähe von Nashville auf, wurde mit neun Jahren Mitglied des St. Elmo's Missionary Baptist Church Choirs und nahm mit 13 Jahren in Atlanta an einem Star-Search-Casting teil. Usher wurde entdeckt und bekam einen Plattenvertrag. Kaum ein Jahr später erschien sein Debütalbum mit der Hit-Single "Think of You". 1997 folgte das siebenfach platinveredelte Album "My Way" mit absoluten Top-Hits wie "You Make Me Wanna" und "Nice & Slow". Nach "Usher Live" (1999) gewann Usher mit seinem Album "8701" (2001) seinen ersten "Grammy".
3sat zeigt eine Konzertaufzeichnung aus dem Waterhouse Center in Orlando, Florida, aus dem Jahr 2002. Dort präsentierte der König des R&B und des Soul die Hits seines Albums "8701", darunter "My Way", "U Remind Me"
16:45 - 18:15 Uhr «Britney Spears: Live in Miami
»
Regie: Hamish Hamilton
Konzertaufzeichnung aus Miami, Florida, 2004
Britney Spears wurde 1982 in Kentwood, Louisiana, geboren. Sie war Mitglied einer Girlgroup, bevor sie sich für eine Solokarriere entschied und nach New York reiste, um sich verschiedenen Produzenten vorzustellen. Sie bekam einen Plattenvertrag bei Jive Records. Ihr erster Song, "Baby One More Time" (1999) wurde von Eric Foster White und Max Martin produziert. Das Video dazu choreografierte Britney selbst. Innerhalb eines halben Jahres verkaufte sich die gleichnamige CD mehr als 20 Millionen Mal. 1999 gewann Britney fast alle Musikpreise und war die heißeste "Grammy"-Anwärterin. Um so größer war die Enttäuschung, als nicht sie, sondern Christina Aguilera den Preis als beste Newcomerin erhielt. Im Frühjahr 2000 erschien die CD "Oops!... I Did it Again", und im Mai nahm Britney in Monte Carlo den "World Music Award" als Künstlerin mit den meistverkauften Alben entgegen.
Am 28. März 2004 präsentierte Britney Spears ihre neue Bühnenshow im Onyx Hotel in Miami, Florida. In der Dekoration im Stile des berühmten Moulin Rouge in Paris erwartete die Fans eine fantasievoll inszenierte Show mit den Songs ihres neuen Albums "In the Zone" und den großen Hits ihrer Karriere
18:15 - 19:00 Uhr «Justin Timberlake: Down home in Memphis
»
Mit Justin Timberlake, Al Green und den Black Eyed Peas
Regie: Bruce Gowers
Konzertaufzeichnung in Memphis, USA, 2003
Justin Randall Timberlake wurde 1981 in Memphis, Tennessee, geboren. Mit zwölf Jahren hoffte er auf seine Entdeckung bei der Teilnahme an der TV-Sendung "Star Search" und gründete die Boygroup *NSYNC. Die Debütsingle "I Want You Back" und der Nachfolger "Tearing Up My Heart" stürmten die Charts und machten den Weg frei für eine große Karriere. 1999 trennte sich die Band *NSYNC von ihrem Manager Lou Pearlman. Justin Timberlake begann seine Solokarriere. Sein Debüt "Justified" erklomm die Spitze der britischen Album-Charts, und das Kontingent von 130.000 Konzertkarten für die angekündigte Dezember-2003-Tournee war innerhalb weniger Stunden vergriffen. Im November 2003 gewann Timberlake drei "MTV European Music Awards", im Februar 2004 den "Brit Award" in der Kategorie "bester internationaler Künstler und bestes internationales Album". Bei der 46. Grammy-Verleihung in Los Angeles erhielt er 2004 zwei "Grammys".
3sat präsentiert seinen Zuschauern ein Konzert mit dem zurzeit erfolgreichsten Popsänger und seinen Hits wie "Rock Your Body", "Gone", "Cry Me a River", "Senorita" und "Like I Love You".
19:20 - 20:00 Uhr «Zucchero & Friends»
Mit Zucchero, Ronan Keating, Eric Clapton, Mousse T,
Luciano Pavarotti u.a.
Regie: Matt Askem
Konzertaufzeichnung aus der Royal Albert Hall, London, Mai 2004
Adelmo Fornaciari kam 1955 in der Emilia Romagna zur Welt. 1970 gründete er seine erste R&B-Band und gab ihr den Namen "Zucchero" - seinen Spitznamen aus Kindertagen. 1985 gründete er die "Zucchero & Randy Jackson Band". Sein Album "Rispetto" erhielt 1986 Platin. Ende der 80er Jahre erreichten seine Lieder Deutschland, Belgien, Frankreich, Holland, Spanien und die Schweiz. Inzwischen gilt Zucchero als einer der international bekanntesten Künstler Italiens. Ein Freund sagte über ihn: "Er singt seine Worte wie das Schlagen der Wimpern, des Kehlkopfes, der Rachenhöhle, er stößt den Schrei des Fleisches aus. Bei ihm ist es nicht wichtig, was er sagt, sondern die Tatsache, dass er sich unter emotionalem Stress ausdrückt. Es ist keine Interpretation, es ist ein unmittelbares Statement ...".
Im Mai 2004 präsentierte Zucchero bei einem grandiosen Konzert in der Royal Albert Hall in London zusammen mit Ronan Keating, Eric Clapton, Luciano Pavarotti und vielen anderen seine größten Hits.
20:05 - 21:05 Uhr «Robbie Williams: Live at Knebworth »
Regie: Hamish Hamilton
Konzertaufzeichnung in Knebworth, Hertfordshire, England,
August 2003
Robbie Williams kam 1974 in Stoke-on-Trent bei Manchester, England, auf die Welt. Im Sommer 1989 schickte ihn seine Mutter zum Casting für die Boygroup "Take That". Robbie wurde genommen. In den folgenden Jahren eroberten "Take That" die Herzen der Teenies und avancierten zur erfolgreichsten Boygroup aller Zeiten. Nach seinem Ausstieg aus der Gruppe im Juli 1995 schaffte Robbie Williams bereits mit seinen ersten beiden Soloalben "Life Thru a Lens" (1997) und "I've Been Expecting You" (1998) den Sprung vom Teeny-Idol zum Popstar. Mit der Ballade "Angels" schaffte er Ende 1997 den Aufstieg auf Platz zwei der englischen Hitparade.
Im Sommer 2003 versammelten sich in Knebworth 375.000 Fans, um den begnadeten Sänger und Entertainer zu feiern. Mit einer Mischung aus alten und neuen Hits begeisterte Robbie Williams seine Fans.
21:05 - 22:05 Uhr «Michael Jackson: 30th Anniversary Celebration»
Mit Michael Jackson, The Jacksons, Destiny's Child,
Gloria Estefan, Whitney Houston, James Ingram, Usher, Mya,
Elizabeth Taylor, Samuel L. Jackson u.a.
Regie: Bruce Gowers
Konzertaufzeichnung aus dem Madison Square Garden,
New York, 2001
Michael Joseph Jackson kam 1958 in Gary, Indiana, als einer von fünf Brüdern zur Welt. Unter dem Namen "Jackson Five" landeten die fünf 1970 ihren ersten Hit mit "I Want You Back". Zugleich begann Michael Jackson eine Karriere als Solokünstler. Erste Erfolge erzielte er mit der Ballade "Got to Be There" (1972) in den USA. Zusammen mit dem Produzenten Quincy Jones produzierte Michael Jackson das Album "Off the Wall", dass sich weltweit über zehn Millionen Mal verkaufte. Im Dezember 1982 kam das Album "Thriller" auf den Markt und wurde das erfolgreichste Album aller Zeiten.
Im September 2001 feierte Michael Jackson mit seinen Fans, Freunden und seiner Familie seine 30-jährige Bühnenkarriere nach seiner ersten Hitsingle "Got to Be There" und die Wiedervereinigung mit seinen Brüdern: Zum ersten Mal seit 1984 standen die Jacksons wieder zusammen auf der Bühne und präsentierten Michael-Jackson-Hits wie "Billie Jean", "Beat it", "The Way You Make Me Feel", "Black or White" und "Rock My World".
22:05 - 23:00 Uhr «Phil Collins: Finally - The First Farewell Tour »
Regie: Hamish Hamilton
Konzertaufzeichnung in Paris, 2004
Phil Collins, 1951 im Londoner Stadtteil Chiswick geboren, gründete 1969 seine erste Band. 1970 meldete er sich auf eine Anzeige im "Melody Maker": Eine Band namens "Genesis" suchte einen neuen Drummer. Phil Collins bekam den Job. In den nächsten fünf Jahren spielte Phil Collins Schlagzeug, sang, schrieb, arrangierte Songs und verhalf "Genesis" zu ihrem kommerziellen Erfolg. 1981 erschien das erste Soloalbum von Phil Collins: "Face Value" macht ihn über Nacht zum Superstar. Weitere Erfolge feierte er mit den Soloalben "Hello, I Must Be Going" und "No Jacket Required". 1991 kamen die Musiker von "Genesis" für ihren Bestseller "We Can't Dance" noch einmal zusammen, bevor Collins im März 1996 seinen Ausstieg bei "Genesis" verkündete und gleich im Sommer mit der neu gegründeten "Phil Collins Big-Band" auf Tournee ging.
23:00 - 0:00 Uhr «Peter Gabriel: Growing Up»
Regie: Hamish Hamilton und Peter Gabriel
Konzertaufzeichnung im Fila Forum Mailand, Mai 2003
Peter Gabriel, 1950 in Cobham, Surrey, geboren, wollte schon als Teenager Rockstar werden. Zusammen mit Tony Banks gründete er die Vorläuferband der "Genesis". 1975 verließ Gabriel die Gruppe zugunsten seiner Solokarriere. Der erste Top-Ten-Hit gelang Gabriel 1980 mit "Games Without Frontiers". 1986 stürmte die Single "Sledgehammer" aus dem Album "So" weltweit die Hitlisten. Er gründete seine eigene Plattenfirma, das "Real World"-Label, und realisierte 1988 zusammen mit Amnesty International die "Human Rights Now!"-Tour. Im Herbst 1992 erschien das neue Studioalbum "Us", das sofort den Sprung an die Spitzen der Charts schaffte. 1993 gründete Peter Gabriel das Unternehmen "Real World Multi Media", um die Entwicklung von Multimedia-CDs voranzutreiben. Für "XPLORA, EVE" gewann er Preise und Auszeichnungen. Nach seiner gefeierten "Secret World"-Tour (1993) und der "OVO: The Millennium Show" (1999/2000) erschien 2002 das 14. Studioalbum "Up".
In seiner atemberaubenden Liveshow "Growing Up" präsentierte Peter Gabriel Hits wie "Sledgehammer", "Red Rain", "Solsbury Hill", "In Your Eyes", "Secret World" und "The Barry Williams Show".
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