sein eigen nennen konnte, ist mit «The Departed» der grosse Gewinner.
Mit
Jack Nicholson,
Leonardo DiCaprio und
Matt Damon stand dem New Yorker eine Starbesetzung zur Seite. Der schmächtige Mann mit der dicken Hornbrille konnte sein Glück bei der diesjährigen Gala gar nicht glauben und rasselte seine Dankesrede hinunter. «Bitte überprüfen sie genau den Inhalt des Kuverts», sagte er in Anspielung auf die Briefumschläge, in denen die Oscar-Ergebnisse stets verborgen sind.
Der Thriller wurde von der amerikanischen Filmakademie als beste Produktion ausgezeichnet. Der 64-jährige
Scorsese nahm zudem den ersten Oscar seiner langen Karriere als bester Regisseur entgegen.
Insgesamt konnte die Geschichte über Gangster, Polizisten und Spitzel vier der begehrten Trophäen auf sich vereinen. Denn sie wurde auch für das beste Drehbuch nach einer Romanvorlage und den besten Schnitt ausgezeichnet.
Als beste Hauptdarsteller wurden
Helen Mirren für ihre Darstellung der Königin Elisabeth II in «The Queen» und
Forest Whitaker als Dikdator Idi Amin in «The Last King of Scotland» mit einem der goldenen Männchen ausgezeichnet.
Bester Nebendarsteller des Jahres ist der US-Amerikaner
Alan Arkin ausgezeichnet worden. Der 72-Jährige erhielt die Trophäe für seine Rolle als bösartiger Grossvater in
Little Miss Sunshine. Als beste Nebendarstellerin des Jahres wurde
Jennifer Hudson für ihre Leistung im Musical-Film «Dreamgirls» geehrt.
Der italienische Komponist
Ennio Morricone ist mit einem Ehrenoscar für sein Lebenswerk geehrt worden. Er schrieb die Musik zu Filmen wie «Once upon a Time in America».
Clint Eastwood überreichte Morricone die Auszeichnung.
In mehr als 40 Jahren hat der Italiener die Musik zu über 300 Filmen komponiert. Fünf Mal war er für einen Oscar nominiert. Gewonnen hatte er aber nie einen.
Der Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film ging an die deutsche Produktion
Das Leben der Anderen (VHS Frauen FilmForum Borken Dienstag, 06.03.). Der 33-jährige Regisseur
Florian Henckel von Donnersmarck war von diesem Erfolg seines Stasi-Dramas sichtlich überwältigt.
Mehr Infos:
Henckel von Donnersmarck holt Oscar nach Deutschland
Unter den Siegern ist auch der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore: «An Inconvenient Truth», sein Film über den Klimawandel, ist bester Dokumentarfilm. Einen zweiten Oscar erhielt der Film von Davis Guggenheim für den besten Song.
"Pans Labyrinth" gewann in den Kategorien Beste Kamera , Bestes Szenenbild und Bestes Make-up.
Außerdem gab es weitere Preisträger aus dem Phantastischen Bereich. In der Kategorie Beste visuelle Effekte gewannen John Knoll, Hal T. Hickel, Charles Gibson und Allen Hall und als Bester Animationsfilm wurde
Happy Feet ausgezeichnet.
Bester Film: «The Departed»
Beste Regie: Martin Scorsese («The Departed»)
Bester Hauptdarsteller: Forest Whitaker («The last King of Scotland»)
Beste Hauptdarstellerin: Helen Mirren («The Queen»)
Bester Nebendarsteller: Alan Arkin («Little Miss Sunshine»)
Beste Nebendarstellerin: Jennifer Hudson («Dreamgirls»)
Bester nichtenglischsprachiger Film: «Das Leben der Anderen» (Deutschland)
Beste Kamera: «Pan´s Labyrinth»
Bester Schnitt: «The Departed»
Bestes Originaldrehbuch: «Little Miss Sunshine»
Bestes adaptiertes Drehbuch: «The Departed»
Bestes Kostümdesign: «Marie Antoinette»
Bester Ton: «Letters from Iwo Jima»
Beste Tonmischung: «Dreamgirls»
Beste Musik: «Babel»
Bester Song: «I Need To Wake Up» (Melissa Etheridge – «An Inconvenient Truth»)
Bestes Make-up: «Pan´s Labyrinth»
Bester animierter Kurzfilm: «The Danish Poet»
Bester Kurzfilm: «West Bank Story»
Bester Animationsfilm: «Happy Feet»
Beste Spezialeffekte: «Pirates Of The Caribbean: Dead Man´s Chest»
Bester Dokumentarfilm: «An Inconvenient Truth»
Bester dokumentarischer Kurzfilm: «The Blood of Yingzhou District»
Ehren-Oscar für das Lebenswerk: Ennio Morricone
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