Ludwig Kirchner aus dem Brücke-Museum im vergangenen Jahr prüfen.
Dies beschloss am Montag der Kulturausschuss des Berliner Parlaments. Der Sonderausschuss soll auch den künftigen Umgang mit Restitutionsverfahren festlegen. Der Berliner Senat hatte das 1913 entstandene Bild an die Erben des jüdischen Kunstsammlers Alfred Hess zurückgegeben, weil dessen Familie das Bild möglicherweise unter dem Druck der Nazis verkaufen musste. Museen und Kulturpolitiker haben die Rückgabe als nicht notwendig kritisiert und den Verkauf des Bildes in der Nazizeit als rechtmäßig bewertet. Das zurückgegebene Bild wurde im vergangenen November für umgerechnet 38 Millionen €von der Neuen Galerie für deutsche und österreichische Kunst in New York ersteigert. Der Förderkreis des Berliner Brücke-Museums hatte die Versteigerung als illegal bezeichnet. In der Antragsbegründung im Kulturausschuss heißt es, vieles spreche dafür, dass der Senat seinerzeit seine Handlungsspielräume in diesem Fall nicht ausgeschöpft habe.
Tho