Caféteria. Sie alle haben ihr Verhältnis zur Mutter oder zur Tochter ins Reine zu bringen.
In der Nähe von Dijon arbeiten drei Frauen während eines Sommers gemeinsam in einer Caféteria. Alle drei gehören verschiedenen Generationen an und könnten unterschiedlicher nicht sein. Stéphanie ist 18 Jahre alt und wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich ihren Vater zu finden, der ihre Mutter noch vor ihrer Geburt verlassen hat. Die Beziehung zu ihrer Mutter wird immer brisanter, denn Stéphanie wirft ihr vor, sie hätte den Vater einfach gehen lassen. Die 35-jährige Singlefrau Carole hat sich eine neue Wohnung gekauft. Bis die Bauarbeiten fertig sind, hat sie sich bei ihren Eltern eingenistet. Zu Hause muss sie feststellen, dass sich ihre Eltern längst nicht mehr lieben und ihr Vater ihre Mutter nur noch auszunutzen scheint. Mit viel Kraft versucht sie, ihre unterwürfige Mutter dazu zu bringen, ihren eigenen Weg zu gehen. Adèle ist über 50 Jahre alt. In jungen Jahren hatte sie ihre Tochter zur Adoption freigegeben, um einem Mann nach Madagaskar zu folgen. Nach dem Tod ihres Geliebten ist sie nach Dijon zurückgekehrt, um ihre Tochter ausfindig zu machen, die in der Zwischenzeit selbst Mutter zweier Kinder geworden ist. Da die drei Frauen wissen, dass sie sich nach diesem gemeinsamen Sommer wohl nie wieder sehen werden, fällt es ihnen leichter, sich ihre Probleme gegenseitig anzuvertrauen.
"La Pomme de Newton" bringt die Mütter-Töchter-Konflikte verschiedener Generationen zusammen und gibt gleichzeitig einen humorvollen Einblick in das Leben dreier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während die 50-jährige Adèle versucht ihrer Tochter näher zu kommen, die sie als Kind zur Adoption gegeben hatte, will die allein stehende Carole, ihre handzahme Mutter dazu bringen, ihren Mann zu verlassen und die wütende Stéphanie macht ihrer liebenswürdigen Mutter das Leben schwer, da sie ihren Vater nie kennen gelernt hat.
Der junge Regisseur Laurent Firode hat bereits mit seinen Kurzfilmen "Les Astres" (1998) und "Les Menteurs" (1999) auf sich aufmerksam gemacht. Im Jahr 2000 hat Firode seinen ersten abendfüllenden Kinofilm "Le battement dailes du papillon" (2000) mit Audrey Tatou in der Hauptrolle realisiert. Beim Fernsehfilmfestival in St. Tropez 2005, erhielt Firode für "La Pomme de Newton" den Preis für das beste Drehbuch.
"Ein Sommer, drei Frauen, ein Café" ist der Auftakt zu der dreiteiligen Reihe "Mütter/Töchter", die von ARTE F koproduziert wurde.
Die einzelnen Sendungen im Überblick:
(1): "Ein Sommer, drei Frauen, ein Café, Fernsehfilm am Freitag, den 9. Juni um 20.40 Uhr, Erstausstrahlung
(2): "Sie muss meine Tochter sein", Fernsehfilm am 16. Juni um 20.40 Uhr, Erstausstrahlung
(3.): "Nadia et Sarra", Fernsehfilm, am Dienstag, den 20. Juni um 22.45 Uhr, Erstausstrahlung
Darsteller/Regie:
Darsteller:
Adèle: Manuela Gourary
André: Bruno Lochet
Cécile: Irène Ismailoff
Delphine: Lysiane Meis
Hubert: Eric Savin
Martine: Sylvie Granotier
Michel: Jacques Boudet
Stéphanie: Carole Deffit
Thérèsa: Félicité Wouassi
Kamera:
Bruno Romiguière
Drehbuch:
Laurent Firode
Regie:
Laurent Firode
Uta