Duisburg. Im Streit um die Gedenkstätte für die Opfer der Duisburger Loveparade-Katastrophe gibt es eine Wende. Der Stadtrat hat entschieden, größere Abschnitte auf der Unglücksrampe für die Gedenkstätte frei zu lassen als ürsprünglich geplant.
Der beschlossene Bebauungsplan reserviert nun etwa 600 statt 100 Quadratmeter auf der Fläche, die einem privaten Investor gehört.
Zuvor hatte es einen monatelangen Streit zwischen dem Geschäftsmann und Betroffenenverbänden gegeben. Über die Gestaltung der Gedenkstätte ist noch nicht entschieden. Bei der Loveparade in Duisburg waren vor zwei Jahren 21 Menschen in einem Gedränge ums Leben gekommen und hunderte verletzt worden.
Bea