Duisburg. Die Kooperation zwischen den Opernhäusern in Duisburg und Düsseldorf soll bestehen bleiben. Der Duisburger Stadtrat hat dafür gestimmt, die seit dem Jahr 1956 bestehende Opernehe fortzuführen. Allerdings hängt die Zukunft der Tanzsparte noch in der Schwebe.
Der Aufsichtsrat der Rheinoper soll über eine mögliche Ausgliederung des Balletts beraten. Außerdem soll das Theater durch höhere Eintrittspreise und Personalabbau Geld sparen.
Um 300 Millionen vom Land zu bekommen, muss die Stadt Duisburg selbst bis 2021 einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen und 82 Millionen € jährlich einsparen.Die Parteien haben unterschiedliche Vorstellungen, wie Duisburg weniger Geld ausgibt und gleichzeitig mehr in die Kasse bekommt. Die rot-rot-grüne Ratsmehrheit will verschiedene Grundsteuern erhöhen und mit mehr Radarkontrollen mehr einnehmen. Die CDU will lieber unter Anderem einige städtische Beteiligungen zu Geld machen.
Der ursprüngliche Sparvorschlag sah vor, die seit den fünfziger Jahren bestehende Opern-Ehe mit Düsseldorf ganz aufzukündigen und dadurch elf Millionen € einzusparen. Dagegen hatte es breiten Protest gegeben. Der Stadtratsbeschluss muss wegen der Überschuldung Duisburgs noch von der Bezirksregierung genehmigt werden.
In den vergangenen Wochen unterzeichneten bei Protesten mehr als 50.000 Menschen eine Petition zum Fortbestand der Opern-Ehe.
Hel