Bochum. Der Intendant der Ruhrtriennale, Willy Decker, hat zum Abschluss des Festivals eine positive Bilanz gezogen. Decker sagte, 44.000 Menschen hätten die mehr als 140 Aufführungen aus den Bereichen Oper, Schauspiel und Tanz sowie Konzerte und Lesungen besucht. Das sei eine Auslastung von 87 Prozent.
Mit der diesjährigen Ruhrtriennale endet die dreijährige Intendanz von Willy Decker. Unter seiner Leitung beschäftigte sich das Kulturfestival mit den großen Weltreligionen Judentum, Islam und zuletzt Buddhismus.
Am letzten Festivalwochenende stehen neben den Produktionen "Hanjo" in Duisburg, "Now This When Not That" in Bochum und "The Sonic Life of a Giant Tortoise" mit "Offen wie der Himmel" und "Der Welt abhanden gekommen" zwei Lesungen auf dem Programm. Die Ruhrtriennale 2011 endet in der Jahrhunderthalle Bochum, mit der Zerstörung eines von buddistischen Mönchen erstelltes Mandala.
Einige Produktionen sind noch über die Spielzeit der Ruhrtriennale hinaus außerhalb des Ruhrgebiets zu sehen: Luk Percevals Macbeth feiert am Thalia Theater Hamburg am 22.Oktober Premiere. Nurkan Erpulats Das Schloss steht ab 8. Oktober am Deutschen Theater
Berlin auf dem Spielplan. Im Juni 2013 wird Calixto Bieitos Hanjo an der Staatsoper Berlin wieder aufgenommen. Auch William Forsythes Now This When Not That wird zukünftig in Dresden zu sehen sein.
Die nächste Ruhrtriennale findet im August 2012 statt, dann unter der Leitung des neuen Intendanten Heiner Goebbels.
Ver