die immmer noch im Radio gespielt werden. Am Freitag veröffentlicht die Kölner Band das Doppelalbum "Dreimal Zehn Jahre" und feiert damit 30 Jahre Bandgeschichte.
Wolfgang Niedecken hat sich exquisite musikalische Gäste wie Thomas D.,
Xavier Naidoo oder
Herbert Grönemeyer mit ins Boot geholt.
Auf dem Doppel- CD wurden 30 BAP-Songs zum Teil neu interpretiert.
Die Gruppe um Frontmann Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Bereits seit 1976 trat er als Solomusiker mit Gitarre und Mundharmonika in Köln und in der näheren Umgebung von Köln auf. Aus diesem Grund feiert BAP im Jahre 2006 mit der Veröffentlichung eines Jubiläumsalbums und mit einer Jubiläumstour sein 30-jähriges Bestehen.
Wolfgang Niedecken, der Sänger und Texter der Gruppe, ist heute auch das einzig verbliebene Gründungsmitglied der Band. Nach zahlreichen Umbesetzungen, die seit Entstehung dieser Gruppe vorgenommen worden sind, ist das ursprüngliche Septett zum Quintett geschrumpft.
Der Bandname stammt von dem ersten Bap-Gitarristen Hans Heres und hat keinen weiteren inhaltlichen Bezug. Man suchte damals nur nach einem einprägsamen und vor allem kurzen Namen, damit er auf Plakaten möglichst groß gedruckt werden konnte.
Ein Bezug der Namensgebung "BAP" zu Wolfgang Niedeckens Vater, dessen ausgeprägter Geiz Stoff für zahlreiche Anekdoten und dessen schwieriges Verhältnis zu seinem Sohn damals gelegentlich Thema in Niedeckens Freundeskreis war, ist wahrscheinlich, aber nicht so zwingend, wie oft behauptet wird. Die Geschichte, dass es in Niedeckens Elternhaus undenkbar war, Nägel zu kaufen, sondern dass diese aus ausrangierten Obstkisten (Niedeckens Eltern besaßen ein kleines Lebensmittelgeschäft in der Kölner Südstadt unmittelbar am Severinstor) gezogen und wiederverwendet werden mussten, wird oft und gern erzählt.
In der Tat kann "BAP" mit "Vater" übersetzt werden, jedoch nicht unbedingt im kölschen Dialekt, sondern eher im Eifeler Platt. Die ersten beiden Alben der Band erschienen zudem nicht unter dem Namen "BAP", sondern "Wolfgang Niedeckens BAP", da Niedecken bereits als Solo-Künstler einen guten lokalen Namen hatte.
Eine in der Musikszene wohl einmalige Besonderheit ist der Umstand, dass der langjährige Toningenieur der Band, Hans "Fonz" Wollrath, der auch für den Sound bei Konzerten zuständig war, bis zu seinem Ausscheiden 1999 stets als vollwertiges Bandmitglied geführt wurde, obwohl er kein Instrument spielte und nicht auf der Bühne stand.
Mit Material aus Wikipedia
Tho