Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
Der Erzfrachter Nostromo ist nach einer langen Reise durch den Weltraum auf dem Rückweg zur Erde, als er ein Funksignal von einem weit ab vom Heimatkurs
liegenden unbewohnten Planeten auffängt.
Mutter, der Zentral-Computer des Raumschiffs, ändert selbsttätig den Kurs und folgt dem Signal. Erst nachdem die Nostromo in eine Umlaufbahn um den Planeten eingeschwenkt ist, weckt Mutter die Besatzung, die sich bis dahin im Kälteschlaf befunden hat. Die Crew interpretiert das Signal zunächst als Notsignal.
Nach anfänglichen Diskussionen über den Inhalt des fremdartigen Funkspruchs landet die Crew auf dem sturmgepeitschten und wüsten Planeten, um der Sache auf den Grund zu gehen. Zunächst entdecken sie das Wrack eines uralten, außerirdischen Raumschiffs ungeheuren Ausmaßes, und in dessen Innerem das versteinerte Skelett des scheinbar einzigen Besatzungsmitgliedes. In einem weiteren Gewölbe, welches nur von Kane betreten wird, entdeckt dieser eine große Menge riesiger eiförmiger Gebilde. Kane ist von Neugierde getrieben und zieht dadurch die Aufmerksamkeit des sich im Ei befindlichen Wesens auf sich. Das Ei öffnet sich, und das Wesen schießt heraus, springt Kane ins behelmte Gesicht und umklammert seinen Kopf mit seinen spinnenartigen Greifarmen. In der Nostromo gelingt es nicht, den Fremdkörper zu entfernen, da dieser bei jedem Entfernungsversuch das Leben seines Opfers zu beenden droht. Wundersamerweise fällt der Fremdkörper jedoch schon am kommenden Tag tot von seinem Opfer ab, und Kane scheint gesund und munter wie zuvor.
Kurz darauf jedoch bricht ein kleines "Alien" aus dem Brustkorb des Wirts hervor und verschwindet in den düsteren, labyrinthartigen Gängen des Schiffes. Die Mannschaft schwärmt aus, um das Lebewesen zu suchen und zur Strecke zu bringen, dieses jedoch wächst in der Zwischenzeit. Captain Dallas und sein Dritter Offizier, Ellen Ripley, sind zunächst ratlos, aber dennoch fest entschlossen, es auszuschalten, während Bordarzt Ash vorsichtig vorschlägt, das Tier möglichst unbeschadet zu bergen.
Die Panik unter der Besatzung steigt von Minute zu Minute – nicht zuletzt deshalb, weil jemand das Alien heimlich zu schützen scheint, während es die Besatzung nach und nach dezimiert, was die klaustrophobische und paranoide Stimmung des Films noch steigert. Die Gesellschaft (der Konzern, in dessen Auftrag die Crew unterwegs ist) ist offensichtlich sehr an dem Xenomorph interessiert. Schließlich stellt sich heraus, dass Ash ein Android ist und, von der Gesellschaft programmiert, das Alien indirekt durch Unterlassung essentieller Hilfe schützt. Langsam offenbart sich der eigentliche Horror: Das Schiff wurde vom Konzern auf seinen Abstecher gelenkt, um das fremde Wesen an Bord zu bringen. Die Sicherheit der Besatzung spielte dabei keine Rolle, wie Ash Ripley später ausdrücklich mitteilt. Offensichtlich wusste die Gesellschaft schon vor dem Besuch der Nostromo von den gefährlichen Wesen; wie Ripley vermutet, sollte das von der Nostromo mitgebrachte Exemplar für genetische und militärische Experimente verwendet werden.
Am Ende ist nur noch Ripley übrig. In einem letzten verzweifelten Versuch, die scheinbar unbesiegbare Bestie zu töten, aktiviert sie den Selbstzerstörungsmechanismus der Nostromo und entkommt mit Bordkatze Jones in der Rettungskapsel Narcissus. Die Nostromo wird durch eine gigantische Explosion zerstört – endlich scheint Ripley von diesem Albtraum befreit. Doch das Alien befindet sich ebenfalls an Bord der Kapsel; hier findet der Showdown statt. Letzten Endes wird das Alien durch die geöffnete Notluke aus der Kapsel geblasen und verendet im All. Schließlich begibt sich Ripley wieder in den Kälteschlaf, in der Hoffnung, dass die Kapsel von einem anderen Schiff geborgen wird.
Als "Directors Cut" kam das düstere Science-Fiction-Meisterwerk zum 25-jährigen Jubiläum in die Kinos. Diese Fassung ist sogar um einige Minuten umfangreicher als die DVD-Version.
Die US-Schauspielerin Sigourney Weaver («Alien») bewundert die deutsche Kanzlerin. «Angela Merkel leistet fabelhafte Arbeit», sagte Weaver laut Vorabbericht der «Frankfurter Rundschau». «Sie ist eine der beeindruckendsten Frauen der Welt und hat auf ruhige, aber unbeirrte Weise große Leistungen vollbracht.»