Neonazis. In Dresden hat sich die Lage am Abend nach teils heftigen Krawallen wieder beruhigt. Fast 20.000 Demonstranten hatten am Nachmittag zunächst friedlich gegen mehrere Kundgebungen von Neonazis aus ganz Europa protestiert.
Die Polizei musste dann verhindern, dass die verschiedenen politischen Lager direkt aufeinander trafen. Dabei wurden laut Polizei mindestens 30 Beamte verletzt. Viele Linksautonome hatten die Polizei mit Pflastersteinen und Flaschen beworfen. Die Beamten setzten Wasserwerfer und Pfefferspray ein.
Anlass der rechtsextremistischen Kundgebung war der 66. Jahrestag der Zerstörung Dresdens durch die Alliierten im Zweiten Weltkrieg.
Tho