Diese Zahl nennt das Unternehmen auf seiner Internet-Seite. Es ist das erste Mal, dass Google öffentlich in diesem Zusammenhang Zahlen nennt. Nach Angaben des Konzerns haben rechnerisch rund drei Prozent der betroffenen Haushalte Widerspruch eingelegt. Google will die Bilder von Straßenzügen in zwanzig deutschen großen Städten Ende des Jahres veröffentlichen.
Das Projekt «Street View» hatte in Deutschland eine kontroverse Debatte über Datenschutz und Privatsphäre ausgelöst. Die «Street View Cars» von Google nahmen in jeder Stadt mehrere zehntausend Aufnahmen in einer 360-Grad-Rundumsicht auf und versahen diese mit Geodaten, also den genauen Längen- und Breitengraden. Die in Deutschland erstellten Fotos haben nach Angaben von Google-Sprecher Keuchel einen Datenumfang von mehreren Terabyte. «Diese Bilder werden dann zu einem riesigen Städtepuzzle zusammengefügt», erklärt Keuchel. Die dabei verwendete, von Google selbst entwickelte Anwendung sorgt dafür, dass Gesichter und Autokennzeichen «verpixelt», also unkenntlich gemacht werden. Zoomt man sich in den Google Maps in Städte mit einer Street-View-Ansicht, erscheint eine entsprechende Schaltfläche auf der Webseite.
Der Dienst deckt in einigen Ländern nahezu das komplette Land ab, etwa in den USA. In Europa gibt es Straßenansichten unter anderem von Spanien, Frankreich, Italien, Großbritannien und Dänemark.
Tho