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| Protest
Künstler-Boykott in Israel spaltet Kulturszene
In Israel sorgt ein Künstler-Boykott für Streit in der Kulturszene. Nachdem bekannte Theaterkünstler erklärt hatten, sie wollten aus Gewissensgründen nicht bei der Eröffnung eines neuen Kulturzentrums in Ariel im Westjordanland auftreten, formiert sich eine Gegenbewegung.
Direktoren israelischer Theater erklärten, die Gastspiele würden wie geplant in der Siedlerstadt Ariel stattfinden. Unterstützt werden sie von Sängern und Schauspielern, die gerne spielen wollen und dies öffentlich machten. Der israelische Premierminister Netanjahu hat sich ebenfalls in die Debatte eingeschaltet. Er stellte für den Fall eines Boykotts die staatlichen Subventionen für die Theater in Frage. In der Siedlerstadt Ariel leben knapp 17.000 Israelis. Das Kulturzentrum soll im November eröffnet werden.
Ans