Vom 2. bis 4. Juli findet im Landschaftspark Nord in Duisburg das diesjährige Traumzeit Festival statt. Von Indie-Rock über Jazz bis zu Philharmonie- Arrangements reicht die Bandbreite des Traumzeit-Festivals 2010.
[Foto: PD]
Pat Metheny Group
In diesem Jahr treten vor imposanten Kulisse Pat Metheny, Shout Out Louds, Brad Mehldau, José Gonzáles, The Notwist, die Duisburger Philharmoniker, Get Well Soon und über 40 weitere Bands auf. In einem einzigartigen Projekt ist Helge Schneider zu erleben. Das Universalmusiker wird mit Chilly Gonzales als improvisierendes Piano-Duo auftreten.
Elektronische und akustische Klänge verbinden sich bei der dänischen Band Efterklang zu einem orchestralen Pop. Ihre neue CD Magic Chair strotzt vor Energie, epischen Melodien und begnadetem Songwriting. Das macht sie zu einer der hoffnungsvollsten und spannendsten Bands. Unterstützt werden sie in Duisburg von den Efterkids, einem Streicher-Sextett der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule. Bands und Künstler werden an 5 verschiedenen Spielorten des stillgelegte Hüttenwerks in Duisburg-Nord auftreten.
Pat Metheny ist einer der wenigen Jazz-Musiker, die weit über die engere Jazz-Gemeinde hinaus beachtet werden. Die Musik des amerikanischen Gitarristen hat viele Facetten. Er verbindet Jazz, Rock und Country und kreiert daraus einen unverwechselbaren eigenen Sound. Der Weg des 56-jährigen Ausnahmegitarristen war anfangs noch geprägt von den Pionieren seines Fachs, Wes Montgomery und Charlie Christian. Sein Debütalbum "Bright Size Life" erschien 1976, noch in den 1970er Jahren avancierte Pat Metheny zum Superstar. 1996 erhielt er die Ehrendoktorwürde des Berklee Collegeof Music in Boston. Seine Musik verwirklicht er in unterschiedlichen Konstellationen. Am 4. Juli ist er mit seiner Gruppe zu Gast beim 14. Traumzeit-Festival.
Als die deutsche Indie-Band schlechthin gilt einem großen Publikum The Notwist. Auch wenn sich die Weinheimer Band in den 20 Jahren ihres Bestehens unterschiedlichster Stilmittel wie Hardcore, Elektronikschnipseln oder hymnischen Melodien bediente, herrschte immer ein melancholischer Grundton vor. Mehr denn je verbindet sie heute die losen Enden von Indie-Rock, Elektronik, Pop und Jazz zu einem atmenden Organismus.
Laut den Veranstaltern werden in diesem Jahr zudem zwei Auftragskompositionen vorgestellt. So wird das Duo Peter Bolte und Jim Campbell gemeinsam mit 19 Streichern der Duisburger Philharmoniker ein Stück vorführen. Die zweite Komposition stammt von dem Duo Furiosef, das eine "musikalische Wandertour für Jazzquintett, Streichquartett und Blaskapelle" inszeniert. Dabei wird es ebenfalls unterstützt von Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker.
Der Festivalpass für alle Tage kostet im Vorverkauf 78 und an der Tageskasse 86 Euro. Ein Tagesticket für einen Erwachsenen (ab 24 Jahren) kostet 34 im Vorverkauf beziehungsweise 39 € an der Tageskasse. Das Tagesticket für Jugendliche und junge Erwachsene bis 23 Jahre kostet 20 € (Vorverkauf und Tageskasse).
Das Traumzeit-Festival in Duisburg konzentrierte sich bis zum Jahr 2008 auf die Musikrichtungen des Jazz und der Weltmusik. Seit 2009 hat das Festival den musikalischen Wandel, zeitgenössische Musik, Vielfalt und stilistische Grenzüberschreitungen zum Programm gemacht. Jazz, Pop, Weltmusik, Elektronische Musik, Indie-Rock, Neue Musik oder Klassik stehen nun gleichberechtigt nebeneinander und gehen ein Miteinander ein. Weitere Informationen zum Gesamtprogramm unter www.traumzeit-festival.de.
Programm:
Freitag 2.7.2010
Shout Out Louds + 8 Duisburger Philharmoniker (SWE/D)
José González (SWE)
Shantel & Bucovina Club Orkestar (D)
Babylon Circus (FR)
Adriana Calcanhotto (BRA)
Angelika Niescier Sublim & MGV Concordia (D)
Eva Kurowski ihre Band + 4 Duisburger Philharmoniker (D)
Tango Crash (D/ARG)
Tonspur (D)
Samstag 3.7.2010
Helge Schneider & Chilly Gonzales (D/FR)
Get Well Soon (D)
Brad Mehldau (USA)
Surnatural Orchestra (FR)
Jean-Marie Machado – Danzas (FR)
Peter Bolte/Jim Campbell + 19 Duisburger Philharmoniker (D/USA)
Furiosef + 10 Duisburger Philharmoniker (D)
De Kift (NL)
She’Koyokh (GB)
Shift (FR)
Festland (D)
Yejin Gil (KOR)
Frank Sichmann Trio (D)
Zupkova/Hanne (CZ/D)
Ensemble 2013 (D)
Beatplantation mit:
Der dritte Raum / Jacques Palminger & The Kings Of Dub Rock / Jeff Silvertrust / MC Tarnstrand & Jibel Jay / Breger / Desiree / Senor 45 / Detuned / DJ Hitsmasher / VJ Actirock / VJ Jerry Jerome / VJ Pixelkraut
Sonntag 4.7.2010
Pat Metheny Group (USA)
The Notwist (D)
Efterklang & Efterkids (DK/D)
Ibrahim Maalouf (FR)
Blood Sweat Drum’n'Bass Big Band (DK)
Kammerflimmer Kollektief (D)
Xala – The Five Elements (CH)
Ttukunak (E)
Schlagwerker der Duisburger Philharmoniker (D)
Andy Emler MegaOctet (FR)
The Dorf (D)
Thoneline Orchestra (D)
Wambach/Poore (D/GB)
Frank Wingold Quartett (D)
Micol/Theurer (CH/D)
Sebastian Gahler Trio (D)
Hollywoodstars, Hape Kerkeling und ein kapriziöses Schwein: Am Samstagabend ist in Berlin zum 47. Mal die Goldene Kamera der Fernsehzeitschrift «Hörzu» verliehen worden. Unter den Preisträgern waren unter anderen die US-Schauspieler Morgan Freeman, Denzel Washington und Scarlett Johansson sowie Mario Adorf, Dietmar Bär und Nina Kunzendorf.
Hape Kerkelings Musical «Kein Pardon» hat sich seit seiner Premiere Mitte November im Düsseldorfer Capitol-Theater zum Publikumsmagneten entwickelt. Nun soll die Bühnenversion des Kinofilms auch nach der Sommerpause noch zu sehen sein.
Der an Heiligabend verstorbene Johannes Heesters wird am kommenden Freitag (30. Dezember 11.00 Uhr) auf dem Münchner Nordfriedhof beigesetzt. Dies teilte das Starnberger Bestattungsinstitut Zirngibl am Sonntag mit. Der laut Guinness-Buch der Rekorde älteste aktive Schauspieler der Welt starb wenige Wochen nach seinem 108. Geburtstag im Klinikum Starnberg.
Der Schauspieler und Sänger Johannes «Jopie» Heesters ist tot. Der 108-Jährige starb an Heiligabend im Klinikum seines Wohnortes Starnberg, wie die Berliner Agentur Ross mitteilte, die Heesters als Schauspieler vertrat. Der gebürtige Niederländer stand seit 90 Jahren auf der Bühne und schaffte es als ältester Schauspieler und Sänger der Welt ins Guinnessbuch der Rekorde.