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Tschechische Historikerin verlässt Vertriebenen-Beirat
Die tschechische Historikerin Kristina Kaiserova verlässt den wissenschaftlichen Beirat der deutschen Stiftung «Flucht, Vertreibung, Versöhnung».
Im tschechischen Rundfunk begründete sie ihre Entscheidung mit der aus ihrer Sicht zunehmenden Politisierung der Stiftung. Dies sei wenig hilfreich für seriöse wissenschaftliche Arbeit. Bereits im Dezember hatte ein polnischer Historiker den Experten-Beirat verlassen. Seit ihrer Gründung ist die Besetzung der Gremien der Stiftung politisch umstritten. Dem wissenschaftlichen Beraterkreis gehört jetzt nur noch ein ausländischer Wissenschaftler an, er kommt aus Ungarn. Kulturstaatsminister Bernd Neumann kündigte an, dass der Beraterkreis erweitert werden soll. Bis zum Sommer soll das Gesetz für die Stiftung «Flucht, Vertreibung, Versöhnung» entsprechend überarbeitet werden.
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