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Filmfestival:«Das weiße Band» für Oscar nominiert
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Artikel vom:
02. Februar 2010 um 00:10 Uhr (An) |
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Der Film «Das weiße Band» ist für einen Oscar nominiert worden. Das Drama des österreichischen Regisseurs Michael Haneke tritt für Deutschland im Wettbewerb um den besten nicht-englischsprachigen Film an. Der Kameramann Christian Berger ist zudem für die Kategorie beste Kamera nominiert. Ebenfalls im Wettbewerb ist der Schauspieler Christoph Waltz für seine Nebenrolle in Quentin Tarantinos Film "Inglourious Basterds".
Für die Filmexperten sind die Nominierungen keine Überraschung, hatte der österreichische Regisseur Michael Haneke doch mit der deutschen Produktion «Das weiße Band" bereits die Goldene Palme in Cannes und den Europäischen Filmpreis gewonnen. Waltz wurde für seine Darstellung des charismatischen Nazis in "Inglourious Basterds" bereits 2009 beim Filmfestival in Cannes als bester Schauspieler ausgezeichnet. Erst kürzlich wurde Waltz mit einem Golden Globe als bester Nebendarsteller geehrt und erhielt den Screen Actors Guild Award.
Es geht um Glanz und Glamour, vor allem aber um harte Dollars. Die Oscar-Preisverleihung ist ein Wettrennen der großen amerikanischen Medienkonzerne. Die Studios in Hollywood müssen sparen – trotz wieder steigender Fan-Zahlen. Millionen-Gagen der Stars und steigende Produktionskosten – da bleibt zu wenig in der Studio-Kasse. Ein Oscar wäre großes Kino für die Konzerne. Allein die Nominierung als bester Film des Jahres spielt zusätzliche 10 Millionen Dollar ein, der Gewinn der Trophäe sogar 25 Millionen extra. Millionen-Träume in der Traum-Fabrik. Aber nur ein bekannter Film ist ein guter Film - aus Oscar-Sicht.
James Camerons Megaspektakel «Avatar – Aufbruch nach Pandora» und der Irak-Kriegsfilm «Tödliches Kommando – The Hurt Locker» von Camerons Ex-Frau Kathryn Bigelow führen die Nominierungen für die Oscars an. In je neun Kategorien wurden beide Filme nominiert, unter anderem als bester Film. George Clooney geht für seine Darstellung in dem Film «Up In The Air» ins Oscar-Rennen. US-Schauspieler Jeff Bridges ist für seine Leistung in «Crazy Hearts» nominiert. Sandra Bullock ist für ihrer Leistungen in «The Blind Site» erstmals für den Oscar nominiert. Hellen Mirren bekam bereits für ihre Verkörperung der «Queen» einen Oscar. Nun geht sie mit ihrer Leistung in «Last Station» abermals ins Rennen
Die Verleihung der amerikanischen Filmpreise findet am 7. März in Los Angeles statt.
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