Präsentiert würden acht Produktionen, teilte Festivalkuratorin Erika Rubinstein am Montag mit. "Wir möchten nach vorne schauen und daher eine breite Palette des modernen jüdischen Lebens zeigen, weit von den üblichen Klischees", sagte Rubinstein. Die bei dem Festival vorgeführten Filme zeigten verschiedene Aspekte des jüdischen Lebens jenseits der Holocaust- und Nahostkonflikt-Problematik. Nach den Filmen gebe es Diskussionen mit Regisseuren, Schauspielern und Experten aus aller Welt.
Dieses Jahr sind den Angaben zufolge unter den acht gezeigten Produktionen erstmals auch zwei russischsprachige Filme. "Yolki Palki" ist eine Dokumentation über das Leben russisch-jüdischer Emigranten in Israel. Aus Kasachstan kommt "The Gift to Stalin". Der Streifen erzählt die Geschichte eines jüdischen Waisenjungen, der nach dem Zweiten Weltkrieg bei einem Kasachen Unterschlupf findet.
Ans