Der Film "Romy" spürt dem Mythos der gefeierten Schauspielerin nach, die trotz der großen Erfolge immer rastlos auf der Suche nach dem Glück und der Liebe war. Jessica Schwarz spielt Romy Schneider.
Romy Schneiders Leben ist nun mehr als ein Vierteljahrhundert nach ihrem Tod erstmals verfilmt worden ist. Am 12. November 2009 zeigt die ARD die aufwendig produzierte filmische Biografie "Romy" mit Jessica Schwarz in der Titelrolle. Der Film soll eine Annäherung an den Menschen hinter dem Mythos Romy Schneider sein. Dieser Mythos speist sich aus der bewegten Lebensgeschichte einer außergewöhnlich schönen Frau, deren großes Talent, früher Ruhm und glamouröses Leben im Scheinwerferlicht immer wieder von privaten Tragödien überschattet wurden.
Respekt vor der Person Romy Schneider
Der Film des Regisseurs Torsten Fischer versetze einen "mit sehr sinnlichen und sorgfältig ausgestatteten Bildern in die Zeit und die Figur", sagt SWR-Fernsehfilmchef Carl Bergengruen. "Zugleich hat er viel an Originalmotiven gedreht, hat sich an tatsächliche Begebenheiten gehalten, Interviews, Proben und Drehszenen mit Romy Schneider verarbeitet, so dass der Eindruck großer Authentizität entsteht. Dabei behandelt er seine Hauptfigur immer mit großem Respekt, ohne sie zu verklären."
Für Jessica Schwarz war es nach eigener Aussage leicht, einen Zugang zu Romy Schneider zu finden. Vor allem schätze sie deren Spontaneität und Lust am Leben. "Das kenne ich auch, dass man sagt: Hey, ich lebe jetzt!", so Schwarz. Zudem gebe es einige Parallelen im Leben der Schauspielerinnen: "Wir haben beide früh angefangen, in der Öffentlichkeit zu arbeiten und zunächst eher kommerzielle, als kreativ wertvolle Sachen gemacht." Von daher kenne sie das Gefühl, sich etwas beweisen zu wollen, und auch den Druck, der mit großen Rollen einhergeht.
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