wirtschaftlich und ökologisch modernisiert werden. Die Zahl der Einwohner von Lhasa soll zudem begrenzt werden. Ausländische Denkmalschützer hatten in der Vergangenheit kritisiert, die chinesische Führung unternehme zu wenig, um die historische Substanz der Stadt zu schützen. In Lhasa stehen zahlreiche Klöster und Tempel, unter anderem der Potala-Palast, der ehemalige Sitz des Dalai Lama. Der Potala-Palast gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Immer mehr Chinesen siedeln sich in Tibet an. Schon jetzt sind in der Hauptstadt Lhasa und in manch anderen größeren Städten die Tibeter in der Minderheit. 60 Jahre nach der gewaltsamen Annexion des Landes leben die Bevölkerungsgruppen nebeneinander her, ohne sich wirklich näher zu kommen: Nomaden schotten sich in den Bergen von der modernen Welt der Chinesen ab, die chinesischen Zuwanderer haben nur wenig Verständnis für die Kultur der Tibeter. Tibet wird seit dem Einmarsch der Volksarmee 1950 von China regiert.
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