von Reich-Ranicki «völlig legitim». George glaubt, dass Reich-Ranicki das Gleiche «belastet» habe wie ihn vor einem Jahr, als George im Gegensatz zum Literaturkritiker den Ehrenpreis annnahm.
Auf der Gala «sind zu zwei Drittel eigentlich nur Figuren, die du überhaupt nicht kennst», so George. Es werden Filme, Serien und Shows von einigen Schauspielern bekämpft, die für eine gutes Fernsehen plädieren. Dies empfinde man natürlich als sehr problematisch. «Er kam aus dem Staunen nicht mehr raus: Was hat das mit mir zu tun, mit meinem Leben, mit dem künstlerischen Leben, was ich vorgelebt und gespielt habe? Und dann drei Stunden sitzen als älterer Mann - das ist eine Anstrengung. Dass da natürlich Zorn hochkommt, ist nachvollziehbar.», sagte der Schauspieler der Nachrichtenagentur ddp.
Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki hat unmittelbar vor der Aufzeichnung zu
Aus gegebenem Anlass mit TV-Entertainer Thomas Gottschalk seine Kritik am Fernsehen bekräftigt. Er habe in den vergangenen Monaten relativ viel im Fernsehen gesehen: «Es war schrecklich», sagte der 88-jährige Reich-Ranicki am Mittwoch im ARD-«Morgenmagazin». Fernsehen solle dem Publikum Spaß machen, das bedeute aber nicht, «dass es schlecht sein muss».
Reich-Ranicki und TV-Moderator Thomas Gottschalk wollten am Mittwochnachmittag zur Aufzeichnung der Sendung zusammenkommen. Das ZDF strahlt die Diskussion am Freitag um 22:30 h aus.
Mit Material: DDP
Tho