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Hark Bohm wird mit Norddeutschem Filmpreis ausgezeichnet
Hark Bohm (69), Hamburger Regisseur, Drehbuchautor, Hochschulprofessor und Schauspieler, wird mit dem Ehrenpreis des Norddeutschen Filmpreises 2008
geehrt. Das teilten die Landesregierung Schleswig-Holstein und der Hamburger Senat am Freitag mit. Gemeinsam vergeben beide Länder den mit 10.000 € dotierten Preis. Er wird am 1. November 2008 während der Nordischen Filmtage Lübeck verliehen. Bohm wuchs auf der Nordseeinsel Amrum auf. 1969 stand er erstmals vor der Kamera. Später entdeckte ihn Rainer Werner Fassbinder als Darsteller und setzt ihn in mehreren Filmen ein. 1970 produzierte Bohm seinen ersten Kurzfilm, 1972 mit «Tschetan, der Indianerjunge» den ersten Spielfilm. Sein Werk «Yasemin» wurde 1989 mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. Zu den deutschen Klassikern zählt sein Film «Nordsee ist Mordsee» (1976).
1971 gründete Bohm mit anderen Autorenfilmern des Neuen Deutschen Films den Filmverlag der Autoren. 1992 wurde er in die Europäische Filmakademie gewählt, seit 1998 ist er Mitglied der Akademie der Freien Künste. Bis 2005 war Bohm Leiter der Media School Hamburg. Der Norddeutsche Filmpreis wird zum zweiten Mal von der gemeinsamen Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein vergeben. Neben dem Ehrenpreis wird er in drei weiteren Kategorien verliehen. Die Preise für «Bester Spielfilm» (20.000 Euro), «Bester Dokumentarfilm» (15.000 Euro) und «Bestes Drehbuch» (10.000 Euro) werden von einer Jury ausgewählt und während der Filmpreisnacht in Lübeck am 1. November 2008 bekanntgegeben und verliehen.
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