abgeschlossen», sagte Kusch dem Nachrichtenmagazin «Focus». Der umstrittene Sterbehelfer Kusch will nach eigenen Angaben erneut drei Menschen in den Freitod begleitet. Die Sterbewilligen seien zwei Männer und eine Frau. Für eine Person liege ein medizinisch- psychiatrisches Gutachten vor.
Seit dem 31. August 2008 bietet Kusch seine Dienstleistung auf einer eigenen Homepage an. Roger Kusch verlangte 8000 € als er am vergangenen Dienstag bei der 84-jährigen Inge Iassov aus Hamburg seine zweite Suizidbeihilfe leistete, nachdem er bereits im Juni einer der 79-jährigen aus Würzburg beim Freitod assistiert hatte.
Roger Kusch ist Gründungsmitglied des Vereins Dr. Roger Kusch Sterbehilfe e. V..Sterbewillige können einen Selbst
tötungs-Automaten bedienen. Nach einem Knopfdruck, der den elektrischen Strom für die Pumpe freigibt, presst der Injektionsautomat aus zwei Spritzen parallel jeweils 20 Milliliter Narkotikum und Kaliumchlorid in die Vene. Kritiker, wie der Präsident der Hamburger Ärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, betonen, dass keine Tötungsmaschine gebraucht werde. Sterbebegleitung und palliativ-medizinische Betreuung nimmt den Menschen am Ende ihres Lebens Schmerzen und Ängste.
Unklar ist für die Staatsanwaltschaft bisher, ob die Straftatbestände Tötung auf Verlangen beziehungsweise unterlassene Hilfeleistung erfüllt sind oder ob es sich um Beihilfe zur Selbsttötung handelt, welche straffrei ist.
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