Davies bat das Pekinger Organisationskomitee BOCOG um Aufklärung über das Schicksal der chinesischen Bürger, die Protestkundgebungen in Peking anmelden wollten. «Wir hätten gerne so viel Transparenz wie möglich», sagte Davies bestimmt, aber höflich. Davies ließ zudem durchblicken, dass das IOC bei den chinesischen Behörden auf Granit beißt. Seit Tagen wolle das IOC wissen, warum ein tibetischer US-Journalist nicht nach China einreisen darf, obwohl er eine IOC-Akkreditierung erhalten hatte. «Wir haben keine Antwort», räumt sie nach dem Ende der Pressekonferenz in einer Runde mit mehreren Journalisten ein. Schon bei der Internet-Zensur hatte China das IOC auflaufen lassen. Missliebige Seiten bleiben gesperrt, obwohl das IOC mehrfach auf Freigabe gedrängt hatte. Sehr zufrieden sei das IOC aber mit der Organisation der Olympischen Spiele von Seiten Chinas, die unübertroffen sei.
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