Eröffnungsfeier aufgerufen. Bei einer Protestkundgebung in der US-Westküstenstadt am Abend des 8. April (Ortszeit) appellierte Tutu an die Staatschefs in aller Welt, der Zeremonie in Peking aus Solidarität mit dem tibetischen Volk fernzubleiben. Er hoffe auf friedliche Proteste beim Fackellauf am Mittwoch, sagte Tutu vor knapp tausend Menschen. Nach den Ausschreitungen in London und Paris rüstete sich die Stadt für Massendemonstrationen. Die zehn Kilometer lange Route entlang der Hafenpromenade könnte kurzfristig verändert werden, stellte Bürgermeister Gavin Newsom am Dienstag in Aussicht. Die Sicherheitsvorkehrungen seien verschärft worden. Dutzende Polizisten schirmten das chinesische Konsulat in San Francisco ab, vor dem sich Hunderte Demonstranten, darunter viele Exil-Tibeter, bei einem Marsch durch die Stadt versammelt hatten. Die Kundgebungen am Dienstag verliefen friedlich. Tibet-Unterstützter entzündeten symbolisch eine «Tibetische Freiheitsfackel» und trugen sie mehrere Stunden durch die Stadt. Für den Abend war eine Mahnwache mit Desmond Tutu und Hollywoodstar Richard Gere geplant.
Tho