festgenommen worden. Nach Berichten von Augenzeugen setzte die Polizei Schlagstöcke ein, um eine Kundgebung vor der chinesischen Botschaft aufzulösen. Bislang hatten Exil-Tibeter vor allem vor Einrichtungen der Vereinten Nationen gegen das Vorgehen chinesischer Sicherheitskräfte in Tibet protestiert. Die Vereinten Nationen in Nepal kritisierten unterdessen das harte Vorgehen gegen die Exil-Tibeter. Der Einsatz von Gewalt sowie willkürliche Festnahmen verletzten elementare Rechte wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit, sagte ein UN-Sprecher am Dienstag in Kathmandu. Nepals Regierung unterstützt die umstrittene Tibet-Politik Chinas und hat angekündigt, anti-chinesische Proteste nicht zu tolerieren. Zudem wurden in den vergangenen Tagen die Grenzkontrollen verschärft, um Tibeter an der Flucht aus ihrer Heimat zu hindern. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen riskieren jährlich rund 3000 Tibeter ihr Leben, um über das Himalaja-Gebirge nach Nepal zu fliehen.
Tho