22:13 Uhr
| Berlin, Jerusalem
Gauck sieht Deutschland an der Seite Israels
Berlin, Jerusalem. Bundespräsident Gauck sieht Deutschland fest an der Seite von Israel. Bei seinem Besuch in Jerusalem sagte er Präsident Peres das entschlossene Eintreten der Bundesrepublik für das Existenzrecht Israels zu. Deutschland werde sich auch weiterhin um eine diplomatische Lösung des Atomstreits mit dem Iran bemühen.

[Foto: Thomas Neutzler]
Bundespräsident Gauck und Israels Präsident Peres haben bei ihrer Begegnung in Jerusalem die tiefgehende Freundschaft beider Staaten unterstrichen. (Symbolbild Gauck)
Zur Lösung des Nahost-Konflikts warb Gauck für die Einrichtung eines Palästinenser-Staates. Er wünsche sich, dass Israel in seiner Siedlungspolitik ein Zeichen setzt und Zugeständnisse mache. Nur durch mutige Schritte könne der Stillstand im Friedensprozess überwunden werden.
Gauck hat bei seinem Besuch Überlebende und Hinterbliebene des Olympia-Attentats von 1972 getroffen. Die ehemaligen Sportler sprachen in Jerusalem mit Gauck. Bei der Geiselnahme durch palästinensische Terroristen am 5. September 1972 waren elf israelische Sportler und ein deutscher Polizist ums Leben gekommen.
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