Brüssel. Die Europäische Union hat erleichtert auf die finanzielle Stärkung des Internationalen Währungsfonds reagiert. EU-Währungskommissar Rehn sagte, das zusätzliche Geld schaffe Vertrauen und Stabilität. Außerdem werde damit globale Einigkeit demonstriert.
Bundesfinanzminister Schäuble betonte in Washington, der IWF trage weltweite Verantwortung und habe nun auch die Ressourcen, um dieser Rolle gerecht zu werden.
Die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer hatten gestern beschlossen, dem IWF umgerechnet 325 Milliarden € für die Krisenbekämpfung zur Verfügung zu stellen. Knapp die Hälfte kommt von den Ländern der Eurozone. Damit könnten jetzt Notkredite von insgesamt rund einer Billion US-Dollar vergeben werden.
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