Entlassene Mitarbeiter des Autozulieferers Karmann bekommen Hilfe von der EU. Das europäische Parlament billigte heute in Straßburg Gelder in Höhe von
knapp 6,2 Millionen € aus dem EU-Globalisierungsfonds. Damit sollen Umschulungen und Trainingsmaßnahmen für die knapp 1800 früheren Karmann-Mitarbeiter aus den Werken in Rheine und Osnabrück finanziert werden.
In Sachen Karmann droht ein neues Gerichtsverfahren. Dabei soll es um zwei ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung gehen - sowie um Mitarbeitergehälter, die möglicherweise zu Unrecht gezahlt wurden.