in Osnabrück sollen künftig noch maximal 800 Arbeitsplätze erhalten bleiben. Dies geht aus den Informationen hervor, die den Gläubigern mitgeteilt wurde. Insolvenzverwalter Ottmar Hermann will nach Informationen von Kuvi noch in diesem Monat 800 der knapp 1600 Beschäftigten kündigen. Auf Kuvianfrage bestätigt der Sprecher des Insolvenzverwalters, es mangelt an Aufträgen und die Produktionsanlagen sind nicht ausgelastet. Man habe "keine andere Wahl". Die Lage beim insolventen Osnabrücker Autobauer Karmann hat sich weiter verschlechtert. Der angekündigte Stellenabbau soll ein Versuch sein, das Unternehmen so lange wie möglich weiterzuführen. Betriebsrat und IG Metall reagierten entsetzt. So sollen noch im Oktober 800 Mitarbeiter ihre Kündigung erhalten. Die Kündigungen müssten noch mit Betriebsrat und Gewerkschaften abgesprochen werden.
Im Jahr 2007 hatte Karmann noch 48.200 Fahrzeuge im Auftrag von Autoherstellern produziert. Um die Auslastung der eigenen Werke zu garantieren, produzieren jedoch immer mehr Automobilhersteller auch Nischenmodelle lieber in eigenen Werken statt bei Auftragsfertigern.
Ver