Beim insolventen Autobauer Karmann in Osnabrück haben am Freitag die Gespräche über die geplante Entlassung von weiteren 513 Mitarbeitern begonnen.
IG Metall und Betriebsrat wollen erreichen, dass die Zahl der Stellenstreichungen deutlich geringer ausfällt. Außerdem geht es um eine Transfergesellschaft für die bereits gekündigten 1340 Beschäftigten. Diese war im Sozialplan vorgesehen, wurde bislang aber nicht gegründet, weil das Geld fehlt. Sollte es heute keine Einigung geben, werden die Verhandlungen morgen fortgesetzt.
In Sachen Karmann droht ein neues Gerichtsverfahren. Dabei soll es um zwei ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung gehen - sowie um Mitarbeitergehälter, die möglicherweise zu Unrecht gezahlt wurden.