Beim Autobauer Karmann kann bis mindestens Anfang Juli weitergearbeitet werden. Das hat die IG Metall mitgeteilt. Die Lohnzahlungen seien bis dahin
über das Insolvenzgeld gesichert. Auch die noch ausstehenden Löhne für März wurden mittlerweile nachgezahlt. In Rheine hoffen unterdessen noch rund 300 entlassene Mitarbeiter auf eine Abfindung. Die Gewerkschaft befürchtet, dass sie wegen der Insolvenz des Unternehmens leer ausgehen könnten.
In Sachen Karmann droht ein neues Gerichtsverfahren. Dabei soll es um zwei ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung gehen - sowie um Mitarbeitergehälter, die möglicherweise zu Unrecht gezahlt wurden.