Berlin. Im Tarifkonflikt bei der Telekom erhöht die Gewerkschaft Verdi den Druck auf die Arbeitgeber. Bundesweit sollen ab morgen zunächst 6.000 Beschäftigte die Arbeit niederlegen. Streikleiter Wilhelm sieht in der anstehenden vierten Verhandlungsrunde am Mittwoch die letzte Chance für eine gütliche Einigung.
Verdi fordert für die rund 85 000 Beschäftigten unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld. Die Telekom hat bisher noch kein Angebot vorgelegt. Sie verweist auf die schwierige wirtschaftliche Lage und sieht keinen Spielraum für Einkommensverbesserungen.
Seit 17 Uhr kommen mehrere Tausend demonstrierende Beamte in einem Demonstrationszug vor dem Landtag in Düsseldorf an, zum Beispiel Polizisten, Lehrer und Mitarbeiter von Hochschulen.