27. Januar 2012
Düsseldorf. Das Düsseldorfer Verkehrsunternehmen Rheinbahn muss wegen eines schweren Unfalls einer Schülerin 70.000 Euro Schmerzensgeld und eine monatliche Rente von 200 Euro zahlen. Das hat das Düsseldorfer Landgericht am Donnerstag entschieden. Das elfjährige Mädchen war vor sechs Jahren im Düsseldorf-Oberkassel beim Überqueren der Gleise von einer Straßenbahn erfasst und lebensgefährlich verletzt worden.
Unter anderem musste dem Mädchen ein Bein amputiert werden.
Laut Gericht war der beteiligte Straßenbahnfahrer mit leicht überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Allerdings sei das Mädchen auch unaufmerksam gewesen und trage somit eine Mitschuld. Die Eltern und das Kind hatten insgesamt 200.000 € Schmerzensgeld und eine monatliche Rente von 400 € gefordert.
DAP