01. Februar 2011
Grefrath. Wenige Tage nach dem Fund der Leiche des zehnjährigen Mirco aus Grefrath ist die Todesursache noch unklar. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mitteilte, könnten die gerichtsmedizinischen Untersuchungen in dieser Woche abgeschlossen werden.
Die Leiche des Kindes hatte fünf Monate in einem Wald gelegen und war am Mittwoch vergangener Woche gefunden worden. Derweil gehen die Vernehmungen des tatverdächtigen 45-jährigen Familienvaters weiter.
Die Bonner Arbeitskollegen des mutmaßlichen Mörders von Mirco aus Grefrath werden nach Angaben eines Telekom-Sprechers psychologisch betreut. Der festgenommene Mann hatte bei dem Bonner Konzern als Bereichsleiter gearbeitet. Telekom Chef René Obermann hat den Eltern und Angehörigen von Mirco im Namen aller Beschäftigten des Konzerns Mitgefühl und Anteilnahme ausgesprochen. Er sei fassungslos und tief traurig, dass der laut Polizei geständige Täter Mitarbeiter des Unternehmens war, schreibt Obermann im firmeninternen Intranet.
Trauergottesdienst für Mirco
Der Trauergottesdienst für den ermordeten Mirco in der Grefrather St.-Laurentius-Kirche wird auch auf den angrenzenden Marktplatz übertragen. Für das Gedenken am kommenden Donnerstag wird mit einer großen Beteiligung gerechnet. Deshalb sei eine Videoübertragung von der Kirche nach außen geplant, teilte Pfarrer Hartmut Boecker heute mit. Es müsse jedoch noch geklärt werden, wer die Kosten übernimmt.
Die Familie von Mirco wird an der Trauerfeier nicht teilnehmen.
Hei