Eure Meinung war gefragt:

Umfragestart war Dienstag, 27. November 2007. Umfrageende war Samstag, 08. Dezember 2007. |
Ist es in Ordnung, wenn Schüler ihre Lehrer im WWW öffentlich benoten?
| ja | (154)  | | nein | (83)  | | ist mir egal | (71)  | Diese Umfrage hatte 308 Teilnehmer/innen. Für ja haben 50,00 % abgestimmt. Für nein haben 26,95 % abgestimmt. Für ist mir egal haben 23,05 % abgestimmt. |
Schule 27. November 2007- 20:19 h / Update 06. September 2008 - 21:43 h
Spickmich: Schüler dürfen Lehrer weiter benoten
«Spickmich.de» haben Grund zur Freude. Lehrer im Internet zu benoten ist und bleibt rechtens.
Die Bewertung im Internetportal Spickmich.de sei vom Grundrecht auf freie Meinungsäußerung gedeckt, entschied das Kölner Oberlandesgericht (OLG) am Dienstag. Im Rahmen der gebotenen Abwägung zwischen der Meinungsfreiheit und den Persönlichkeitsrechten der Lehrerin ergebe sich im Ergebnis kein unzulässiger Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Gymnasiallehrerin.
Ein weiteres Rechtsmittel gegen das Urteil, das im einstweiligen Verfügungsverfahren erging, ist nach Angaben des Gerichtssprechers nicht gegeben. Geklagt hatte eine Gymnasiallehrerin aus Neukirchen-Vluyn gegen die Betreiber der Website. Schüler hatten die Pädagogin mit der Gesamtnote 4,3 bewertet.
Seit März haben Bernd Dicks, Manuel Weisbrod und Timo Keller, Studenten und Betreiber der Internetseite spickmich.de ihr Portal im Netz, die Nutzerzahlen wachsen stetig. «Fachlich kompetent», «gut vorbereitet» oder «cool und witzig». In all diesen Kategorien können Schüler im Internetportal «spickmich» ihre Lehrer mit Noten von 1 bis 6 bewerten.
Auf spickmich.de haben sich nach Angaben der Macher mehr als 400.000 Schüler registriert und weit mehr als 150.000 Lehrer mit einer Durchschnittsnote von 2,7 bewertet. [Tho]
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