In den ländlichen Gebieten Bayern hat sich der Adventskranz erst in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts durchgesetzt und auch der Weihnachtsbaum ist an der Nordseeküste erst mit moderner Verkehrstechnik angekommen.
Wie gestaltete sich wohl vorher Weihnachten? Was sind Luzienhäuschen und Klöppflnächte? Wie sieht ein Siebenstern aus? Was kommt aus katholischen und was aus evangelischen Gebieten? Diese Fragen beantwortet die neue Sonderausstellung im kreiseigenen Hamaland-Museum in Vreden, Butenwall 4, ab Sonntag, 25. November 2007. Gezeigt wird sie bis zum 13. Januar 2008.
Museumsleiterin Dr. Annette Menke hat sich in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Thema befasst. In alle vier Himmelsrichtungen wird sie daher bei er Ausstellungseröffnung am Sonntag um 11 Uhr die Blicke lenken und erläutern, wie das Weihnachtsfest in den verschiedenen Regionen Deutschlands begangen wurde, bevor weihnachtliche Dekoration vielfach zu einer Frage von Mode und Lifestyle geworden ist.
Die Ausstellung kann auch am Heiligabend in der Zeit von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden: Dann warten die Mitarbeiter des Hamaland-Museums, wie in jedem Jahr, gemeinsam mit ihren jüngsten Besuchern auf das Christkind. Dabei wird gebastelt und gesungen. Für die erwachsenen Begleiter besteht währenddessen die Möglichkeit, das Museum zu besichtigen und bei einer Tasse Kaffee die Zeit bis zur Bescherung zu verbringen.
Die Öffnungszeiten des Museums lauten: dienstags bis sonntags: 10 - 17 Uhr. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 2 €sowie für Schüler und Studenten 1 Euro.
Hamaland- Museum Vreden
Butenwall 4
48691 Vreden
02564/39180
Hinweis an die Redaktionen:
Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 25.11.2007, 11 Uhr, sind Sie herzlich eingeladen. Ansprechpartnerin vor Ort ist dann für Sie die Leiterin des Hamaland-Museums, Frau Dr. Annette Menke.
Hei