März 2007 stattfindenden «Deutsch-Niederländischen Grafikbörse» verantwortlich zeichneten.
69 Anmeldungen mit insgesamt 88 Standwünschen gingen dazu in den vergangenen Wochen in der Kulturabteilung des Kreises Borken ein. Davon waren 18 aus den Niederlanden und 51 aus Deutschland. Nach der Entscheidung der Jury können nun 13 niederländische und 36 deutsche Aussteller mit 63 Ständen teilnehmen. 18 von ihnen sind in Borken erstmals dabei.
Unter diesen 49 Ausstellern sind 32 Grafiker, neun Galeristen, drei Fotografen, drei Buchhändler, Grafikstudenten der Universität Osnabrück und Grafikpreisträger der Provinz Overijssel. Beteiligt sind auch die «Stichting Kunst & Cultuur Overijssel", die Universität Osnabrück und der «Kunstverein Borken artline und mehr". Aus dem Kreis Borken stellen die Grafikerin und Fotografin Marianne Bellenhaus aus Borken, der Grafiker Klaus Dragon aus Raesfeld sowie die Galerien Kranenburg und Open Art aus Borken und Rosing Kunsthandel aus Bocholt aus.
Mitglieder der Jury waren:
· Rose-Marie Güttler, ArtEZ Enschede, Arnhem
· Dhr. Koos Kroon, Universität Windesheim (Zwolle, NL)
· Henk Laarakkers, Stichting Kunst & Cultuur Overijssel, Zwolle / NL
· Dr. Josef Spiegel, Stiftung Künstlerdorf Schöppingen
· Leen van Weelden, Brummen / NL
· Prof. Claude Wunschik, Universität Osnabrück
· Monika Böing, Stadt Borken, Kulturabteilung
· Dr. Norbert Fasse, Stadt Borken, Stadtmuseum
· Bernhard Grote, Kreis Borken, Fachbereichsleiter Schule, Bildung, Kultur, Sport
| 20. Deutsch-Niederländischen Grafikbörse |
Die Grafikbörse in der Borkener Stadthalle Vennehof hat am Freitag, 2. März 2007, von 15 bis 19.30 Uhr geöffnet. Um 17.30 Uhr findet dann auch die offizielle Eröffnung statt. Am Samstag und Sonntags kann die Börse von 11 bis 18 Uhr besucht werden. An allen drei Tagen ist freier Eintritt.
Jedes Jahr verwandelt sich der Borkener Vennehof am ersten Märzwochenende zu einem Mekka für Freunde der aktuellen Grafikszene. Außerdem werden auch Fotografien, Kataloge und Kunstbücher angeboten. Veranstalter der «Deutsch-Niederländischen Grafikbörse" sind der Kreis Borken und die Stadt Borken. Anliegen der beiden Veranstalter ist es, den gegenseitigen kulturellen Austausch zwischen beiden Nachbarländern zu fördern und gleichzeitig einen Überblick über die serielle Grafik zu geben.
Die Grafikbörse soll zudem auch ein Forum für Künstler, Kenner und Kunstinteressierte sein, nebenbei natürlich auch ein Platz zum Handeln, Fachsimpeln, Betrachten und Einkaufen. 2007 wird diese einzigartige Schau bereits zum zwanzigsten Mal präsentiert. Die Besucher erwartet daher ein erweitertes Programm: So werden Grafikpreisträger aus dem Gelderland und Overijssel präsentiert. Die Universität Osnabrück ist mit Studenten aus den Bereichen Druckgrafik und Fotografie vertreten. Außerdem werden anlässlich der Börseneröffnung erstmalig die Ergebnisse des grenzüberschreitenden Projektes «Kunst-Naober-Shop" der Öffentlichkeit gezeigt.
Rund 2.500 Gäste hatte die Börse jeweils in den vergangenen Jahren. 2007 finden die Besucher wieder eine breite Angebotspalette auf dieser Verkaufsschau vor. An den 63 Ständen präsentieren Grafiker, Galeristen, Fotografen und Buchhändler aus ganz Deutschland und den Niederlanden ihre Angebote. Zugelassen sind alle Techniken der seriellen Grafik. Dazu gehören z.B. Holzschnitte, Radierungen, Kupferstiche, Lithografien, Linolschnitte und Siebdrucke.Borkens Landrat Gerd Wiesmann lädt alle Kunstinteressierten ein: «Knüpfen Sie neue Kontakte und entdecken Sie junge Künstler auf der ‚Deutsch-Niederländischen Grafik-Börse’! Selten finden Sie eine Messe mit einem so großen Angebot. Nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen Sie uns."Live-Musik, eine ganztägige Kinderbetreuung und die Vorführung von Drucktechniken sind Bestandteile des Rahmenprogramms. Im Stadtmuseum Borken (ca. 500 m Fußweg entfernt) ist zudem eine Begleitausstellung mit Werken von Friedrich Karl Wächter zu sehen.
Ver