Borken. Das Gut »Wohnen« spielt im Leben aller Menschen eine zentrale Rolle. Im Rahmen eines Nachholtermins für den entfallenen Januar-Termin der Veranstaltungsreihe »Geschichte ist mehr« referiert die Historikerin Magdalene Heuvelmann am Mittwoch, dem 09. Mai um 19.30 Uhr über eine in Borken vielfach unterschätzte Wohnform.
Das Stadtmuseum, Heimatverein und Volkshochschule Borken ist es gelungen, für die Veranstaltungsreihe mit Magdalene Heuvelmann eine ausgewiesene Expertin eingeladen zu haben, die es versteht, komplexe Sachverhalte anschaulich zu schildern und bereits als Verfasserin einer Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum der WohnBau Westmünsterland im Jahr 2010 sowie weiterer Werke zum sozialen Wohnungsbau hervorgetreten ist.
Weil der Termin im Januar leider kurzfristig entfallen musste, stellt die freiberuflich tätige Historikerin und Soziologin ihre Forschungsergebnisse nun im Rahmen eines Nachholtermins auch persönlich in Borken vor. Der kenntnisreiche Vortrag wird kurz in die allgemeine Geschichte der Wohnungswirtschaft einführen, die historischen Hintergründe der Genossenschaftsidee und des Sozialen Wohnungsbaus erläutern und dann exemplarisch am Beispiel des ehemaligen Kreisbauvereins Borken auf die konkrete und spannende Geschichte genossenschaftlicher Wohnformen im Westmünsterland eingehend. Dabei wird die Referentin sowohl typische Merkmale als auch regionale und lokale Eigenarten des Wohnungsbaus in Borken in den Blick nehmen.
Achtung: Nachholtermin!
Mittwoch, 09. Mai 2012
Beginn: 19.30 Uhr
Stadtmuseum Borken
Marktpassage 6
46325 Borken
Pro Teilnehmer/Teilnehmerin wird ein Unkostenbeitrag von 4,00 € erhoben .
PD