Die Deutsch-Niederländische Grafikbörse ist ein Treffpunkt für Künstler, Sammler und alle anderen Kunstinteressierten. Sie können in der Stadthalle Vennehof fachsimpeln, Kenner des Metiers und Neulinge kennen lernen und Ausschau nach neuen Trends halten. Im kommenden Jahr wird ein Schwerpunkt bei Ausstellern aus Leipzig liegen. In Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Borken präsentieren der Verein Leipziger Grafikbörse und einzelne Künstler eine Vielzahl von Werken. Das Stadtmuseum Borken wird von Anfang März bis Anfang Mai 2011 Arbeiten von mehr als 90 Leipziger Grafikern zeigen. Im Rahmen der umfangreichen Sonderausstellung werden unter anderem Werke von Wolfgang Mattheuer, Karl-Georg Hirsch und Katrin Kunert zu sehen sein.
Bei der Deutsch-Niederländischen Grafikbörse reicht das Spektrum von Holz- und Linolschnitten über Kupferstiche und Radierungen bis hin zu Lithografien und Siebdrucken. Rund 2.500 Besucher schlenderten jeweils in den vergangenen Jahren durch die Standreihen im Vennehof. Im kommenden Jahr findet die Grafikbörse wegen des Karnevalswochenendes eine Woche später als gewöhnlich statt.
Angesprochen sind niederländische und deutsche Grafiker, Fotografen, Kunstvereine, Galeristen und Buchhändler. Sie können in Borken serielle Grafiken wie Holzschnitte, Kupferstiche, Lithografien, Linolschnitte, Siebdrucke und auch alte Grafiken, Kunstbücher und Fotografien ausstellen.
Zur Bewerbung aufgerufen sind auch Studierende der Hochschulen und Fachhochschulen mit der Fachrichtung Design. Die Veranstalter Stadt und Kreis Borken bieten ihnen Sonderkonditionen, um talentierte Nachwuchskünstler zu fördern. Sie können ihre "Produkte" dem Publikum präsentieren und dabei auch prüfen, ob diese "am Markt" auf Interesse stoßen. In den vergangenen Jahren nahmen Studierende aus Bielefeld und Osnabrück teil.
bbbWer an einem Stand auf der Grafikbörse interessiert ist, kann sich bis zum 14. Januar 2011 mit Materialien wie Fotos, Katalogen und Plakaten beim Fachbereich Schule, Kultur und Sport des Kreises Borken, Burloer Straße 93, 46325 Borken, bewerben. Die Qualität der eingereichten Arbeiten wird schließlich den Ausschlag für die Entscheidung der deutschen und niederländischen Jurymitglieder geben, die am 25. Januar im Borkener Rathaus tagen werden. Vertreten sind in dem Gremium Künstler, Galeristen und die Organisatoren der Grafikbörse.
Die Präsentation und den Verkauf während der Grafikbörse übernehmen die Austeller selbst und bekommen dafür gegen eine Standgebühr von 80 € je Verkaufsstand eine Fläche von vier Quadratmetern, Stellwände, Stühle und Tische gestellt. Eine Anmietung von mehreren Ständen nebeneinander ist möglich, muss aber bei der Anmeldung angegeben werden.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-borken/kultur.de sowie in der Kulturabteilung des Kreises, E-Mail: kulturamt@kreis-borken.de, Tel.: 02861/82-1350, und bei Monika Böing von der Stadt Borken, E-Mail: monika.boeing@borken.de, Tel.: 02861/939106.
PD