Monaten und Jahren. So liegt Kuvi Borken eine Erklärungen von ehemaligen und jetzigen Mitgiedern vor, dass der Verein eine "Schwarzasse" geführt hat. Aus der in Bar angelegten "schwarzen Kasse" sind auch interne Festlichkeiten des Vereins finanziert worden.
Einem Kuvi-Journalisten erklärte die ehemalige Kassiererin Marita Haselhoff, dass die froh sei, die "Schwarzkasse" los zu sein, nachdem sie die Vereins-Kasse dem ehemaligen Kassierer und jetzigen Vorstand Ferdinand Philipp übergab, der diese "Bar-Kasse" weiterführte. Mitglieder erheben in einem internen Schreiben schwere Vorwürfe gegen ehmalige Kassierer und jetzigem Vorstand des Vereins. Dieses Schreiben liegt Kuvi vor. In dem Schreiben wird erklärt, dass es eine "schwarze Kasse", unter den Kassierern gegeben habe. Diese sei mit nicht deklarierten Quittungen gefüttert, die Belege seien regelmäßig vernichtet worden. In dem Schreiben werden Kassierern des Vereins vorgeworfen, Zahlungen ohne korrekte Gegenleistung veranlasst zu haben. Außerdem wurden vereinsinterne Festlichkeiten in Borkener Gastronomiebetrieben durchgeführt, deren Belege (Rechnungen) einfach nicht verlangt, oder ausgestellt wurden. Kuvi Borken hat von drei Borkener Gastronomiebetrieben eine Bestätigung erhalten. Darin wird erklärt, dass die Rechnungen von der Midlife Company e.V. in Bar bezahlt wurden, ohne eine Rechnung zu verlangen. Zwei Gastrobetriebe sprechen von internen Fehlern, die bei der Abrechnung passiert seien. So teilte auf Anfrage ein Betrieb mit, "Da ist uns wohl ein Fehler passiert. Eine Rechnung können wir leider nicht finden."
Nach Angaben von ehemaligen und jetzigen Mitgliedern wurden nach jeder Veranstaltung, Bargeld an Mitglieder und Helfer ausbezahlt. Diese Zahlungen erfolgten nach Mitgliederangaben in einer sogenannten "Babysitterpauschale". Dabei wurden Summen zwischen 50 und 200 EUR locker gemacht, auch dann, wenn Mitglieder und Helfer Kinderlos waren. Mitglieder haben gegenüber Kuvi berichtet, dass Sie die Auszahlung von Bargeld verweigerten, nachdem dem ehemaligen Kassenprüfer die Kasseneinsicht verweigert wurde. Nach einer Anzeige des Kassenprüfers und einem ehemaligem Mitglied, verweigerte der ehemalige Kassierer Ferdinand Philipp seine Aussage, um sich nicht selbst zu belasten. Der ehemalige Kassenprüfer Völpel-Höwner hatte Vorwürfe gegen den Kassierer des Vereins erhoben. Er äußerte bereits im Jahr 2006 den Verdacht, dass Führen einer schwarzen Kassen und Untreue. Das Verfahren wurde eingestellt.
Der Verein Midlife Company e.V. war zu keiner Stellungnahme bereit.
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