«Ein ganz besonderer Stern" beleuchtet die Schau bis zum 6. Januar die Geschichte rund um den Stern von Bethlehem, fragt, welches Naturereignis hinter dieser biblischen Schilderung steht, und erläutert das Sternsingerbrauchtum. Besucher erfahren außerdem Näheres über Sterne im Märchen, etwa in der Geschichte «Sterntaler" der Gebrüder Grimm, und Sternen-Gedichte.
Mit der Aufforderung zum Nachbasteln verbunden sind die zahlreichen Sterne aus Papier, Stroh und Folie. Arbeitsanleitungen liegen aus, und alle Besucher sind eingeladen, ihren eigenen Stern herzustellen. Für Führungen durch die Sonderausstellung – mit oder ohne Weihnachtsbastelei – sollten Interessierte sich anmelden.
Parallel zur Ausstellung hat das Hamaland-Museum im Internet unter www.hamaland-museum.de ein ganz besonderes Projekt gestartet. Unter der Überschrift «Sternstunden" können hier alle Interessierten eintragen, welches Ereignis sie für eine Sternstunde im Kreis Borken, in ihrem Wohnort oder in ihrer Gemeinde halten. «Es kann sich um ein historisch-politisches Ereignis oder eine Entscheidung handeln, es könnte um Sport, Kultur oder soziales Engagement gehen", erklärt Museumsleiterin Dr. Annette Menke.
Die «Sternstunden" im Kreis Borken sollen später ausgewertet und veröffentlicht werden. Wer keinen Internet-Zugang hat, kann seinen Beitrag schriftlich beim Hamaland-Museum abgeben oder gleich nach dem Besuch der Ausstellung einen Vordruck im Museum ausfüllen.
Das Hamaland-Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. An Heiligabend sind Groß und Klein von 15 bis 18 Uhr zum gemeinsamen Warten aufs Christkind eingeladen. Am 25. und 26. Dezember bleibt das Museum geschlossen. Der Eintritt kostet für Erwachsene zwei Euro, Schüler und Studenten zahlen einen Euro, Familien vier Euro. Nähere Informationen zur aktuellen Ausstellung und zu Führungen gibt es im Museum unter der Telefonnummer 02564/39180 oder per Mail: hamaland-museum@kreis-borken.de.
PD