Wochen in die Landschaftsparks und Gärten in der Region gelockt. Am Sonntag, 17. August, ist die erste Auflage des Projekts im Ständehausgarten in Beckum zu Ende gegangen.
Die mit den Ferien oft einhergehende «kulturelle Sommerpause" wollten die Veranstalter von «Trompetenbaum und Geigenfeige – Musik in Gärten und Parks im Münsterland", die vier Münsterlandkreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf, überbrücken. «Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass uns das gelungen ist", zieht Günther Inhester aus der Kulturabteilung des Kreises Borken eine positive Bilanz. Viele Garten- und Musikfreunde fanden den Weg zu den Veranstaltungsorten zwischen Ahaus und Beckum und genossen die Musik von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region. Und selbst das Wetter spielte mit. Keines der geplanten Konzerte musste ausfallen. Lediglich das Konzert in Asbeck am 10. August verlagerten die Veranstalter ins Dormitorium.
Musik und Rahmenprogramm kamen beim Publikum bestens an. «Viele Menschen reisten sogar quer durch das Münsterland, um alle Konzerte mitzuerleben", berichtet Antonius Böing, ebenfalls aus der Kulturabteilung des Kreises. Allein in Nordkirchen versammelten sich rund 2.000 Zuhörerinnen und Zuhörer im barocken Garten des Schlosses.
Neben vielfältigen musikalischen Leckerbissen bot «Trompetenbaum und Geigenfeige" auch den Augen einiges. Führungen durch die Gärten und Parks, die als Bühne dienten, ergänzten das Programm. Deshalb freut sich auch der Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Borken über den Publikumszuspruch und das gestiegene Interesse für die grünen Schätze der Region. Ein Gespräch unter den Veranstaltern soll nun klären, ob sich die Liebhaber gepflegter Gärten und guter Musik auch im kommenden Jahr unter «Trompetenbaum und Geigenfeige" treffen können.
Das Land NRW unterstützte die Reihe im Rahmen der Regionalen Kulturförderung Münsterland. Neben Städten aus den Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf, war auch die niederländische Gemeinde Losser Veranstaltungsort. Dieses Konzert stieß auf eine durchweg positive Resonanz. Zudem stand am Veranstaltungstag des 20. Juli im Arboretum der "Pflanzentag" an, der viele weitere Gartenfreunde hierher lockte. «Der Zuschuss des EUREGIO-Mozer-Kulturbüros, das grenzübergreifende Veranstaltungen fördert, war also gut angelegt", erklärt Günther Inhester. Bei einer Wiederholung wollen die Organisatoren die Zusammenarbeit mit den niederländischen Partnern ausbauen.
Hei